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Die Zuhörer beschenkt und beglückt: das Sinfonische Blasorchester der Stadtkapelle und hinten die Chorgemeinschaft.

Chorgemeinschaft und Stadtkapelle konzertieren

Einklang auf hohem Niveau

Die Chorgemeinschaft Dachau und die Stadtkapelle Dachau haben im Renaissancesaal des Dachauer Schlosses vor ausverkauftem Haus mit festlicher Musik die Vorweihnachtszeit zum Klingen gebracht.

Dachau Die Chorgemeinschaft Dachau unter der Leitung von Rudi Forche und die Stadtkapelle Dachau mit ihrem musikalischen Leiter Michael Meyer sind längst eine Institution. Sie bereichern das kulturelle Leben in der Stadt. Gemeinsam haben sie im Renaissancesaal des Dachauer Schlosses vor ausverkauftem Haus mit festlicher Musik die Vorweihnachtszeit zum Klingen gebracht und ihre Zuhörer vom ersten Moment an begeistert. Die Choristen und Musiker traten nach 2011 und 2015 zum dritten Mal gemeinsam auf, und es dürfte nicht das letzte Mal gewesen, wie zu hören war. Hinzu kommt, dass Rudi Forche und Michael Meyer musikalisch an einem Strang ziehen, um Vokal- und Instrumentalmusik auf hohem Niveau in Einklang zu bringen. Seit nahezu 70 Jahren widmet sich die Chorgemeinschaft Dachau mit rund 70 aktiven Sängerinnen und Sängern den großen Werken der Chorliteratur, vorwiegend aus dem Bereich geistlicher Musik. Das im Vergleich noch junge, große Sinfonische Blasorchester der Stadtkapelle Dachau besteht derzeit aus rund 65 aktiven Musikern. Es gehört seit einigen Jahren zu den besten Orchestern im Raum Ober- und Niederbayern. Als versierter und kenntnisreicher Sprecher führte Dominik Härtl humorvoll mit Gedichten und verbindenden Texten durch das ansprechende Programm mit weltlichen und sakralen Werken in populärer Tonsprache. Zum Konzertauftakt wurden als eine Premiere in Dachau Teile aus der „Missa Brevis“ von Jacob de Haan, einem der meist gespielten Komponisten für Blasmusik, in harmonischem Zusammenspiel von Chor und Orchester aufgeführt, und das nach nur wenigen Proben. Auch an die Liebhaber der Filmmusik war gedacht. Das Orchester hatte einen märchenhaften „Leckerbissen“ parat, nämlich „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda. Und weihnachtlich ging es weiter: Statt, wie angekündigt, mit „Christmas Carol“ von Peter Hope, vielmehr mit einem Medley bekannter Melodien wie „Jingle Bells“, die Michael Meyer auf Zuruf aus dem Publikum ermittelte.

Den zweiten Teil des Abends gestaltete großartig zunächst die Chorgemeinschaft mit gesanglichen Glanzleistungen und Stücken wie „Übers Gebirg Maria geht“ von Johannes Eccard und „Canzone de Zampagnari“ von August Blank.

Das Konzert wurde noch gekrönt von dem abschließenden gemeinsamen Auftritt von Chor und Orchester mit „Dona Nobis Pacem“ des österreichischen Komponisten Thomas Doss und „An English Christmas“ des Engländers Philip Sparke.

Die Besucher im Schloss, beschenkt und beglückt, hatten ihre Freude an einem besinnlichen und zugleich unterhaltsamen Programm zur Einstimmung auf den Advent „abseits von Weihnachtskitsch und Hektik“.

ink

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