An der Baustelle an Schleißheimer Straße geht es vor allem während des Berufsverkehrs nur langsam voran.Foto: habschied
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An der Baustelle an Schleißheimer Straße geht es vor allem während des Berufsverkehrs nur langsam voran.

Bis Juni nur einspurig befahrbar

Autofahrer brauchen hier Geduld - Dachauer Dauerbaustelle Schleißheimer Straße

  • Stefanie Zipfer
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Die Schleißheimer Straße entwickelt sich zur Dachauer Dauerbaustelle. Wegen Brückenbauarbeiten ist sie seit dieser Woche bis Juni nur einspurig befahrbar. Anschließend sind aber schon die nächsten Baumaßnahmen geplant.

Dachau – Seit diesem Montag dauert es mal wieder länger, wenn man aus Richtung Dachau-Ost stadteinwärts fahren will. Grund: die umfassende Sanierung der Würmbrücke. Seitdem wird der stadtauswärts fahrende Verkehr zwischen der Anton-Josef-Schuster-Straße und der Alten Römerstraße einspurig geführt; der stadteinwärts fahrende Verkehr wird bereits an der Kreuzung mit der Alten Römerstraße umgeleitet und über die Sudetenlandstraße/Theodor-Heuss-Straße in Richtung Stadtmitte gebracht.

Die gute Nachricht: Diese Baustelle ist nach Auskunft des Stadtbauamts bis Ende Juni beendet. Die schlechte: Dann kommt schon wieder die nächste. Wenn nämlich die Brücke saniert und im Zuge dessen auch gleich die Bushaltestelle Erasmus-Reismüller-Straße barrierefrei ausgebaut wurde, folgt der Umbau der Kreuzung Erasmus-Reismüller mit der neuen Emmy-Noether-Straße, die das neue Gewerbegebiet südlich des Schleißheimer Kanals erschließen soll.

Und auch für das Jahr 2022 hat die Stadt schon Pläne für die Schleißheimer Straße. So soll das vom Stadtrat beschlossene Radverkehrskonzept weiter umgesetzt werden, das langfristig die durchgehende Radwegeverbindung bis zur Kopernikusstraße vorsieht. „Der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und des Radverkehrs ist unser Ziel für die nächsten zwei bis drei Jahre“, gibt Andreas Meyer, Leiter der Abteilung Tiefbau im Rathaus die vom Stadtrat gesetzte Marschrichtung vor. Ob der ebenfalls schon beschlossene weitergehende Einbau von Flüsterasphalt auf der Schleißheimer Straße finanziell da überhaupt noch möglich ist, ist Meyer zufolge dagegen noch offen.

Bei den aktuellen Bauarbeiten profitiert die Stadt (noch) von der Coronakrise: „Der Verkehr ist im Moment nicht so arg“, weiß der Tiefbau-Abteilungsleiter. So hätten die stadtauswärts Fahrenden „gerade gar kein Problem“ und die stadteinwärts Fahrenden zwar einen Umweg, aber wenigstens keinen Stau. Durch die einspurige Verkehrsführung sei außerdem sichergestellt, dass der Rad- und Fußverkehr während der Bauphase nicht völlig zum Erliegen kommt. STEFANIE ZIPFER

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