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Die Dachauer Fridays-for-Future Aktivisten bei der Demo am Münchner Königsplatz.

Fridays for Future ruft zu Protestmarsch auf

Klimademo in Dachau

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Zum ersten Mal zieht am kommenden Freitag, 18. Oktober, ein Klima-Protestzug durch Dachau.

Dachau – Ab 12.30 Uhr marschieren die Fridays-for-Future-(FFF)-Aktivisten ab 12.30 Uhr von der Thomawiese über die Schleißheimer Straße zum Fondi-Park nach Dachau-Ost.

Der Karlsfelder Jonathan Westermeier (26) ist Teil der Klimaprotest-Bewegung in Dachau. Letztere hatte sich im vergangenen Juli gegründet (wir berichteten): „Es war von Anfang an unser Ziel, dass wir auch eine Demo in Dachau machen“, das wichtigste Anliegen der Protestierenden: „Dass die Ziele des Pariser Klimaabkommens eingehalten werden – auch hier in Dachau!“

Ein Ziel ist unter anderem, dass die globale Erwärmung auf 1,5 Grad begrenzt wird. Dafür muss Deutschland seinen CO2-Ausstoß reduzieren, und damit auch der Landkreis, aber: „Wir haben bei uns in der Region zu wenige alternative Energien“ wie Windkrafträder oder Solaranlagen, kritisiert Westermeier: „Auch der öffentliche Nahverkehr müsste weiter ausgebaut und günstiger werden.“

Dazu wird es am Anfang der Demo kurze Kundgebungen auf der Thomawiese geben, sagt er: „Wir werden uns dort aufstellen, wo sonst das Riesenrad steht“ – dort hatten im August noch Tausende auf dem Volksfest gefeiert, jetzt streiken dort die Klimaschützer – natürlich mit Erlaubnis des Landratsamts.

Nach dem Start auf der Thomawiese geht es über die Dr.-Engert- und die Martin-Huber- auf die Schleißheimerstraße. „Da wollen wir gegen 13 Uhr ankommen, um die Schüler vom Ignaz-Taschner-Gymnasium abzuholen“, so Westermeier.

Weiter ziehen die Demonstranten über die Theodor-Heuss- und Berliner Straße zum Fondi-Park. „Eigentlich“, so Westermeier, „hatten wir das Ende am Ernst-Reuter-Platz geplant, aber da ist am Freitag Wochenmarkt.“ Zum Schluss werden Mitglieder aus der etwa 30-köpfigen FFF-Gruppe Dachau nochmals Reden halten.

Aktivist Westermeier hofft natürlich, dass der Protestzug möglichst lang wird: „Wir rechnen damit, dass es insgesamt 100 Leute werden, vielleicht auch mehr.“ Parteien sollen übrigens ihre Fahnen mit ihrem Logo zuhause lassen – aber Plakate für eine andere Klimapolitik sind natürlich erwünscht. 

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