Emmo Frey sagt, dass die Sicherheit auf Dachaus Radwegen zu wünschen übrig lässt.    foto: ls

Sicherheit lässt zu wünschen übrig

Dachau ist für Radfahrer an elf Stellen besonders gefährlich

Die Sicherheit auf Dachaus Radwegen lässt zu wünschen übrig. Dieser Meinung ist jedenfalls Emmo Frey (73). Der aktive Radler hat elf für Radfahrer besonders gefährliche Stellen ausgemacht.

Dachau – Eines stellt Emmo Frey klar: Es handle es sich um eine „subjektive Auswahl“. Der ehemalige Stadtrat kritisiert unter anderem, dass Fuß- und Radwege oft zu schmal sind. Als Beispiel nennt der 73-Jährige die Unterführung in der Schleißheimer Straße/Ecke Frühlingsstraße. Auch die Unübersichtlichkeit, die zum Beispiel bei der Radeinmündung an der Bahnunterführung in der Münchner Straße herrscht, ärgert Frey, da es dadurch zu Zusammenstößen mit anderen Radfahren kommen kann. Dies ist ihm selbst schon passiert: „Ich hatte dort schon einen Unfall mit meinen damals noch kleinen Kindern und meiner Frau, der zum Glück glimpflich ablief.“

Die oft holprigen, schlecht geteerten Radwege sind ein weiterer Gefahrenpunkt auf Freys Liste. Um nun Kollisionen und Unfälle dort zu vermeiden, fordert Frey Radler auf, auf den Straßen zu fahren. Dazu seien sie laut der Straßenverkehrsordnung sogar verpflichtet, sofern es keinen Weg gebe, der durch ein blaues Verkehrszeichen explizit als Radlweg gekennzeichnet ist. Des Weiteren fordert Emmo Frey die Begradigung der oft unebenen Wege. „Das stört mich als älteren Mensch besonders“, so der Rentner.

Frey ist der Meinung, dass die meisten Gefahrenstellen durch kleine Maßnahmen zu beheben seien. Aus diesem Grund hat er seine Anmerkungen auch an die Stadt Dachau geschickt, bzw. an die dortige Abteilung Tiefbau sowie an jede Faktion des Stadtrates. Er hofft nun, dass bauliche Maßnahmen eingeleitet werden, um die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen – und dass dem Radverkehr in Zukunft mehr Bedeutung beigemessen wird.

Lisa Specht

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