Förderung für  Kultur- und Zeitgeschichtsvereine

Das „Kult-Festival“ kommt zurück

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Kultur- und Zeitgeschichtsvereine werden sich auch im kommenden Jahr über großzügige Zuwendungen der Stadt Dachau freuen dürfen.

Dachau – Wie der Kulturausschuss des Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung festlegte, werden hierfür Fördergelder in Höhe von rund 230 000 Euro verteilt.

Den größten Brocken mit 21 100 Euro bekommt dabei der Verein „Jetzt“, der das in den 90er Jahren sehr beliebte und dann durch das „Amperitiv“ ersetzte „Kult-Festival“ wiederbeleben möchte. Die Neuauflage des Kult soll laut Kulturamtsleiter Tobias Schneider Ende September oder Anfang Oktober an der Schinderkreppe stattfinden.  

Das Organisationsteam setze sich zusammen aus „Leuten, die früher schon dabei waren, und neuen Leuten“. Genauere Pläne über das neue „Kult“ kennt Schneider noch nicht, aber: „Von Seiten der Stadt steht dem nichts im Wege.“

Großzügig zeigt sich die Stadt mit 11 000 Euro auch bei einem gemeinsamen Chorprojekt von Chorgemeinschaft und Liedertafel Dachau. Mit rund 16 000 Euro bleibt die Förderung der Theatertage Dachau im Vergleich zu den Vorjahren unverändert.

Alle Wünsche konnten aber nicht erfüllt werden. Der Verein Freiraum hatte 12 000 Euro beantragt, bekommt aber „nur“ 5000 Euro bewilligt. Statt erhoffter rund 17 000 Euro bekommt der Echo e.V. für seine Kinderkulturprojekte 10 700 Euro. Die Biopoly Kunstwerkstatt darf für ihr „Ars Natura“ statt gewünschter 4000 Euro Förderung immerhin mit 2000 Euro rechnen.

Insgesamt werden im kommenden Jahr 28 Gruppen beziehungsweise Vereine mit Zuschüssen bedacht.

Bei den Zeitgeschichtsprojekten kommen immerhin vier Vereine zum Zug: der Förderverein für internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V. bekommt dabei 8000 Euro für die Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der KZ-Befreiung, das Dachauer Forum 9000 Euro für sein Gedächtnisbuch-Projekt, der Kreisjugendring 12 000 Euro für seine internationale Jugendbegegnung und das internationale Dachau-Komitee 500 Euro, ebenfalls für die Befreiungsfeier.

Zudem genehmigte der Ausschuss einen „Feuerwehrtopf“ für kurzfristige Projekte. Die Förderanträge hierfür dürfen aber maximal 750 Euro betragen.

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