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Ihre Ideen sind jetzt gefragt: der neue Vorstand der Soli Dachau mit (von links) Thomas Heinrich, Renate Märtl-Balk, Andreas Ledutke, Andreas Müller, Beate-Julia Müller, Susanne Schäffler sowie Sportreferent und Wahlleiter Günter Dietz.

Neuwahlen des Vorstands 

Renate Märtl-Balk folgt bei der Soli auf Wolfgang Moll: Kassierin wird zur Vorsitzenden

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446 Mitglieder hat die Soli Dachau. 73 von ihnen wählten am Donnerstagabend Renate Märtl-Balk zur Nachfolgerin von Vereinschef Wolfgang Moll. Fast alle Posten konnten vergeben werden. Nur in einer Sparte gibt es Probleme.

Dachau – Renate Märtl-Balk heißt die neue Vorsitzende der RKV Soli Dachau. Sie löst damit Wolfgang Moll ab, der beim zweitältesten Sportverein Dachaus knapp 30 Jahre lang der Macher war. Bei den Neuwahlen in der Kulturschranne durften die 73 wahlberechtigten Mitglieder über weitere Posten im Vorstand sowie in den Abteilungen bestimmen. Jedoch war dies nicht in allen Fällen möglich.

Man könnte sich den Scherz erlauben und sagen: Märtl-Balk habe den Vorsitz von Moll kassiert, denn sie war zuvor bei Soli für die Finanzen zuständig. Doch kassieren heißt laut Duden „jemanden seines Amtes entheben“. Davon konnte keine Rede sein. Macher Moll ging freiwillig, weil es „eine Zeit ist, wo man sagt, es ist genug“. Er habe „unfassbar tolle Momente mit dem Verein erlebt“, nun aber mögen andere ihre Ideen einbringen.

Die Anderen, das sind neben Märtl-Balk der zweite Vorsitzende Andreas Ledutke (für Hans Beier), der neue Kassier Andreas Müller, die zweite Kassierin Susanne Schäffler (für Günter Kottirsch), der „alte“ Jugendleiter Thomas Heinrich, die „alte“ Schriftführerin Beate-Julia Müller, die neue stellvertretende Schriftführerin Elke Morlok (für Ursula Moser) sowie der „alte“ Medienreferent Michael Hillreiner.

Und eine neue Idee wäre schon jetzt nicht schlecht. Denn das Gremium muss sich Gedanken machen, wie es in der Ski- und Bergsportabteilung weiter geht. Die beiden Leiter dieser Sparte, Maxi Ploss und Markus Kraßnitzer, machen nicht mehr weiter. „Unsere Zeit endet heute“, sagte Kraßnitzer, der bei seinem Bericht zuvor von rückläufigen Zahlen sprach, was den Rennsport angeht. Er und Ploss wollen weiter den sportlichen Teil, in Zukunft aber nicht mehr die Verantwortung für die Abteilung selbst übernehmen. „Das ist noch kein Untergang“, so Moll, und noch lange kein Grund, „die Abteilung abzugeben“. Das Thema wurde schließlich auf den Herbst vertagt.

Apropos Leitung abgeben: Auch in der Sparte Radsport brauchte die Soli frisches Spitzenpersonal, da die beiden Verantwortlichen, Sofiane Allata und August Mayer, sich nicht mehr zur Wahl stellten. Den „Lenker in die Hand“ nehmen nun Achim Weigand und sein Stellvertreter Werner Spatzenegger, die das Vertrauen der Mitglieder geschenkt bekamen.

In den restlichen Abteilungen gab es hingegen keine Veränderungen. Andreas Ledutke und seine Stellvertreterin Carolin Huber bleiben die Chefs der Kunstradler, Dieter Arnold und Günter Berger kümmern sich die nächsten drei Jahre ums Tischtennis. Und Thomas Struck und Elke Morlok machen den Läufern Beine und organisieren die Triathlon-Angelegenheiten.

Dachaus Sportreferent Günter Dietz, der gemeinsam mit Michael Schäffler und Werner Stock den Ablauf der Wahlen dirigierte, machte den Mitgliedern Mut: „Soli ist ein hervorragender Verein, der top geführt wird“, sagte er in die Runde, bevor seine Augen in Richtung Wolfgang Moll wanderten. „Du bist ein Mensch, der keine Ruhe gibt“, sagte er zu seinem Stadtratskollegen. Stimmt. „Ich bin nicht aus der Welt und weiterhin für Projektarbeit zu haben“, so Moll. Projekte anpacken kann die Soli in Zukunft allemal. In der Kasse befinden sich momentan rund 90 000 Euro. Die dazugehörigen Bücher sind: top geführt; ein Verdienst der „alten“ Kassierin und neuen Vorsitzenden Renate Märtl-Balk.

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