Vier Zigarettenautomaten gehen auf das Konto der unbekannten Täter (Symbolbild).

Polizei sucht Zeugen

Serientäter sprengen sechsten Zigarettenautomaten

Bisher unbekannte Täter haben nun schon sechs Zigarettenautomaten in der Region gesprengt. Die Polizei sucht Zeugen.

Update vom 26. November: 

Zum bereits sechsten Mal haben unbekannte Täter einen Zigarettenautomaten in Dachau und Umfeld gesprengt. Am Samstag, 23. November, schlugen die Unbekannten in Karlsfeld in der Parkstraße zu. Der Automat völlig zerstört. Die Sprengung erfolgte vermutlich durch eine selbstgebaute Sprengvorrichtung. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgelobt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 15 000 Euro. Zeugen haben laut Polizei folgende Täterbeschreibung abgegeben: männlich, schlank, dunkel-grau gekleidet. Die Experten des Waffen- und Sprengstoffsachgebietes des LKA haben vor Ort die Spuren gesichert und zusammen mit der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen übernommen. Das LKA bittet um Mithilfe. Wer hat die Sprengungen der Zigarettenautomaten mitbekommen und kann Angaben über die Täter machen? Wer hat im Vorfeld in der Umgebung verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise an das Landeskriminalamt unter 0 89/12 12 0 oder jede andere Polizeidienststelle. Die Sprengungen ereigneten sich an diesen Tagen: 1. November, 2 Uhr Augustenfelder Straße 18, Dachau. 1. November, 3.30 Uhr, Würmstraße 50, Dachau. 16. November, 2.50 Uhr, Vogelloh 23, München. 17. November, 1 Uhr, Breslauerplatz 10, Dachau. 20. November, 0 Uhr, Leinorstraße 4, und 23. November, 20.15 Uhr, Parkstraße 6, Karlsfeld.


Dachau– Bisher unbekannte Täter haben am frühen Sonntagmorgen gegen 1 Uhr einen Zigarettenautomaten am Breslauer Platz in Dachau gesprengt. Es ist offenbar nicht der erste Zigarettenautomat, den die Täter sprengten: Nach ersten Untersuchungen der Sprengstoffexperten der Polizei besteht ein Zusammenhang zu drei weiteren Sprengungen. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Zigarettenautomat am Breslauer Platz wurde bei der Sprengung völlig zerstört, wie das Landeskriminalamt in einer Presseerklärung mitteilt. Die Experten des Waffen- und Sprengstoffsachgebietes des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) sicherten vor Ort die Spuren und übernahmen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen übernommen. Genauere Untersuchungen dazu werden in den kommenden Tagen im Kriminaltechnischen Institut des LKA in München durchgeführt.

Ersten Erkenntnissen zufolge könne davon ausgegangen werden, dass zwischen drei weiteren Sprengungen von Zigarettenautomaten in Dachau und München ein Tatzusammenhang besteht. Die beiden weiteren Sprengungen in Dachau ereigneten sich am 1. November gegen 2 Uhr in der Augustenfelder Straße 18 und gegen 3.30 Uhr Uhr in der Würmstraße 50. Die Sprengung in München ereignete sich am Samstag, 16. November, gegen 3 Uhr in Vogelloh 23. In allen Fällen wurden die Automaten komplett zerstört und Zigaretten sowie Bargeld erbeutet.

Das Bayerische Landeskriminalamt bittet die Bevölkerung um Mithilfe und stellt folgende Fragen: Wer hat die Sprengungen der Zigarettenautomaten mitbekommen und kann Angaben über die Täter machen? Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zur Tat oder den Täter/Tätern geben? Wer hat im Vorfeld in der näheren Umgebung Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit der Sprengung der Zigarettenautomaten stehen könnten?

Hinweise zu den Sprengungen nimmt das Bayerische Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 0 89/12 12 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.  

dn

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