Eine Schülerin beim Selbsttest.
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Eine Schülerin beim Selbsttest.

Schulen haben keine Schwierigkeiten

„Ganz unproblematisch“ - So läuft es mit den Selbsttests an den Schulen im Landkreis Dachau

Damit Schüler am Unterricht teilnehmen dürfen, gilt seit Montag bayernweit eine Testpflicht. Doch wie gestaltet sich die Durchführung der Testungen an den Schulen im Landkreis Dachau ? Ein Überblick:

Renate Krucker, Rektorin der Grundschule Indersdorf, lobte die „tolle Mitarbeit“ der Kinder. Bei manchen Schülerinnen und Schülern habe es anfangs noch gewisse Ängste gegeben. Die Lehrer konnten die Bedenken der Kinder jedoch gut aus dem Weg räumen.

Auch an der Grundschule in Petershausen zeigt sich Rektorin Alexandra Wolff zufrieden. Da viele Eltern das Thema mit ihren Kindern bereits zuhause gut besprochen haben, sei die Stimmung vor Ort „relativ unaufgeregt“. Einige Kinder hätten schon gewusst, wie das Testen geht, manche seien noch etwas nervös gewesen. Wie Wolff sagte, dauerte es eine Stunde, bis die Kinder schließlich getestet waren. Die Rektorin ist jedoch zuversichtlich, dass die Selbsttests im Laufe der Zeit schneller und routinierter werden.

Im Testzelt der Realschule Weichs läuft der Schulleitung Anita Aumüller-Menz zufolge „mittlerweile alles reibungslos“. Lästig sei lediglich die Wartezeit von 15 bis 30 Minuten, bis das Testergebnis bekannt ist. Am Dienstag wurden hier 120 Schülerinnen und Schüler innerhalb einer halben Stunde getestet. Alle seien froh, dass die Testungen nicht im Klassenzimmer stattfinden. Auch vonseiten der Eltern gebe es keinerlei Beschwerden.

Am Ignaz-Taschner-Gymnasium in Dachau ist das Testen laut Schulleiter Erwin Lenz ebenfalls „ganz unproblematisch“ verlaufen. Lediglich fünf der 225 Eltern verweigerten die Testung ihrer Kinder. Im Großen und Ganzen entspräche alles den Vorstellungen des Schulleiters. Spannend werde es ihm zufolge erst, wenn die Klassen 5 bis 10 im Haus sind.

Von Verena Möckl

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