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PolizeihauptkommissarKarl-Heinz Angermeierkennt die Bedingungen auf der A 8 sehr genau.   foto: kn

Sieben Kollisionen gestern – Gespräch mit PHK Karl-Heinz Angermeier

Unfallserie auf der A 8 geht weiter – und hat einen spezifischen Grund

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Die kaum zu glaubende Unfallserie auf der Autobahn 8 im Bereich von Adelzhausen bis Dachau will einfach nicht abreißen. Und das hat einen Grund.

Dachau – Gestern Vormittag kam es auf diesem Streckenabschnitt nach Angaben der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Fürstenfeldbruck zu sage und schreibe sieben Unfällen – fünf davon ereigneten sich innerhalb von nur fünf Minuten (8.20 bis 8.25 Uhr). Im Gegensatz zu den fünf Kollisionen im Zeitraum vom vergangenen Freitag bis Montag, bei denen es mehrere Schwerverletzte gab (wir berichteten), verletzten sich gestern nach bisherigen Erkenntnissen der VPI drei Personen leicht.

Die Unfallstellen reichten vom Adelzhauser Berg bis hin zur Anschlussstelle Odelzhausen und lagen bisweilen nur wenige hundert Meter auseinander. In diesem Bereich krachte es vier Mal, dreimal in Richtung München, einmal in Richtung Stuttgart. Zwei weitere Zusammenstöße passierten in der Nähe der Ausfahrt Dachau/Fürstenfeldbruck.

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Im Einsatz waren – soweit bekannt – die Feuerwehren aus Odelzhausen, Sulzemoos, Wiedenzhausen, Feldgeding, Adelzhausen und Dasing.

Bei derart vielen Unfällen kommt die Frage auf: Gibt es einen spezifischen Grund für diese Serie von Unfällen auf dem Abschnitt? 

Die Dachauer Nachrichten haben bei Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Angermeier von der Verkehrpolizeisinspektion Fürstenfeldbruck nachgefragt:


Herr Angermeier, fünf Unfälle in der Zeit von vergangenem Freitag bis Montag, und gestern sieben weitere Kollisionen im Bereich Adelzhausen bis Dachau auf der A8! Gibt es einen spezifischen Grund für diese Häufigkeit der Zusammenstöße?

Ja. Das alles passiert, wenn folgende Dinge zusammentreffen: dichter Berufsverkehr, gutes Wetter und hier speziell die Sonneneinstrahlung.

Können Sie das genauer erklären?

Im Berufsverkehr haben wir im fraglichen Bereich in beiden Fahrtrichtungen zusammen 60 000 Autos am Tag auf der A 8. Das gute Wetter verleitet viele zu schnellerem Fahren als bei schlechtem Wetter. Und die Sonne steht frühmorgens sehr tief. Die Fahrtrichtung München führt Richtung Osten, direkt in die aufgehende Sonne. Aufgrund der Blendung ist der vorausfahrende Verkehr kaum zu erkennen.

Der Stand der Sonne verändert sich aber…

In zwei Wochen sieht es schon wieder ganz anders aus. Dann ist die jetzige Situation weg. Wenn die Uhrzeit im Frühjahr umgestellt wird, ergibt sich noch einmal ein ganz ähnliches Zeitfenster.

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