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Neues Stück der Volksbühne: Wenn die Bauaufsicht beim Arche-Bau Probleme macht

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Völlig außer Rand und Band versucht Haushälterin Schimmelberg Noahs Helfer Rauhbein zu erobern – aber der steht leider so gar nicht auf Frauen.
Völlig außer Rand und Band versucht Haushälterin Schimmelberg Noahs Helfer Rauhbein zu erobern – aber der steht leider so gar nicht auf Frauen. © sim

Die Volksbühne Dachau präsentiert derzeit im Thomahaus das Stück „Noah – ein himmlischer Auftrag“. Die Handlung ist witzig ‒ und sogar ein bisschen aktuell.

Dachau – Was vor über 8000 Jahren funktioniert hat, geht heute nicht mehr. Die Bürokratie macht mittlerweile einfach allen Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Der biblische Noah hatte damals noch keine Probleme mit der Bauaufsicht, mit dem TÜV, dem Tier- oder Umweltschutz – er fällte einfach Bäume, baute eine Arche, verlud Tiere und seine Familie und machte die Luken dicht.

Doch jetzt, im Jahr 2022, ist das alles anderes. Das merken auch Petrus, Engel Susi und ein Dachauer Namens Herbert Noah. Denn nachdem Gott beschlossen hatte, die Erde erneut mit einer Sintflut zu strafen, damit mal wieder „gscheid durchgewischt werden kann“, wird Noah auserkoren, es seinem Namensvetter gleich zu tun und „ein paar Aufrechte“ mitsamt Tieren und Pflanzen vor der Ausrottung zu bewahren.

Wie es weitergeht – ob der Schriftsteller Noah es schafft, mit seinen zwei linken Händen eine Arche zu bauen – erfahren Theaterfreunde im neuen Stück der Volksbühne Dachau „Noah – ein himmlischer Auftrag“, das am vergangenen Samstag im Ludwig-Thoma-Haus Premiere feierte.

Zur Handlung wird nicht mehr verraten. Nur so viel: Eva Grimme als Engel Susi, Sandra Lackner als grantelnde Haushälterin Frau Schimmelberg und Claudia Rothe als Umweltschützerin sind allein schon einen Besuch des Stückes wert. Und auch die anderen Laiendarsteller unter der Regie von Daniela Renner legen viel Herzblut in ihre Rollen.

Das Stück wird an folgenden Tagen gespielt: Freitag, 28. Oktober, um 20 Uhr; Samstag, 29. Oktober, um 15 Uhr und um 20 Uhr; Sonntag, 30. Oktober, 18 Uhr; und letztmalig am Samstag, 5. November, um 20 Uhr. Die Karten kosten 12 Euro, ermäßigt für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte 6 Euro. An den Nachmittagsvorstellungen werden Kaffee und Kuchen angeboten. Nähere Infos erteilt Kornelia Renner unter Telefon 081 36/16 84. Simone Wester

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