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Hochzeiter Robert und Monika Gasteiger – selbstverständlich in feiner Dachaurer Tracht – mit dem Standesbeamten Gerhard Betz sowie den Trauzeuginnen Renate Stegmann (Zweite von links) sowie Margit Elfinger (rechts). 

Robert Gasteiger hat seine Monika geheiratet

„Scho amoi ned schlecht“

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Das Timing war top: Am 20.3.20, also einen Tag, bevor in Bayern die strengen Ausgangsregeln in Kraft traten, hat Brauchtumsreferent und Ampertaler Robert Gasteiger seine Monika geheiratet.

Dachau  Die Trauung fand in Nandlstadt im Landkreis Freising, der Heimat der 47-jährigen Braut, statt. Anwesend waren neben den beiden Hochzeitern – aus Sicherheitsgründen – lediglich der Standesbeamte Gerhard Betz sowie die Trauzeuginnen Margit Elfinger und Renate Stegmann.

Seit „fast drei Jahren“ ist das Paar zusammen; nun sei die Beziehung mit der standesamtlichen Trauung „wenigstens amoi amtlich“, wie es der 49-jährige Bräutigam formuliert. Traurig, dass es wegen Corona nun keine Hochzeitsreise geben könne, sind die frisch Vermählten jedoch nicht: „Eigentlich fahren wir eh ned gern furt“, wie Robert Gasteiger zugibt. Im vergangenen Jahr hätten er und seine Monika einmal „zwei Tage Wellness gmacht. Am End war ma froh, dass ma wieder dahoam waren“.

Das Datum der Hochzeit am Freitag war übrigens nicht zufällig gewählt: Die Drei, so erklärt der Brauchtumsspezialist Gasteiger, stehe für die Dreifaltigkeit; und die 20 lasse sich durch zwei teilen. Beides, in Kombination, sei daher „scho amoi ned schlecht“ für den Start der Ehe. So es die Corona-Lage erlaubt, wollen Robert und Monika Gasteiger ihre Vermählung aber auch noch in größerem Rahmen feiern: bei einem Hoffest mit kirchlicher Zeremonie in Günding im Juni.

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