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Zwei Münchnerinnen (19) stellen sich nackt der Polizei - die hat einen lapidaren Kommentar übrig

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Hier suchten die drei Badenden nackt und nachts Abkühlung. Diese währte nicht lange. © hab

Sie wollten ein nächtliches Bad im Dachauer Familienbad nehmen – und zwar nackt. Allerdings wurden sie von einem Passanten beobachtet, wie sie über den Zaun kletterten. Der rief die Polizei.

DachauIn der Nacht von Sonntag auf Montag gegen Mitternacht rief ein Passant bei der Dienststelle der Polizei an. Er beobachte gerade, wie mehrere Personen über den Zaun des Dachauer Freibads an der Ludwig-Dill-Straße kletterten und sich jetzt darin aufhalten. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Als die Streife der Polizei eintraf, ergriffen alle drei Personen die Flucht – etwas überstürzt: nämlich nackt. Ein 21-jähriger Regensburger konnte in unmittelbarer Nähe aufgegriffen und festgehalten werden. Seine Bekleidung sowie die anderen beiden Badenden befand sich noch im Freibad.

Was eine Viertelstunde später folgte, war ein Anruf bei Polizei: von den nackigen Flüchtigen: Zwei junge Frauen teilten reumütig mit, dass sie sich jetzt im Eva-Kostüm in der Stadt befinden. „Dieser Zustand wurde von ihnen, zwei 19-jährigen Münchnerinnen, nicht als optimal betrachtet“, so Polizeisprecher Stefan Reichenbächer. Insofern zogen sie es vor, sich zu stellen.

Für Aufsehen sorgt im Sommer 2019 ein Vorfall am Karlsfelder See: Ein Security-Mann soll einer Frau ein Bußgeld angedroht haben, weil sie oben ohne am Karlsfelder See lag.

Auf der Dienststelle der PI erhielten die beiden 19-Jährigen ihre Klamotten wieder. Ob die Stadtwerke Strafantrag wegen Hausfriedensbuch stellen, muss laut Polizei noch abgeklärt werden.

Vor mehr als einem Jahr hatte im Dachauer Familienbad die Aufforderung eines Bademeisters an eine Frau, ihr Bikini-Oberteil zu schließen, für Wirbel gesorgt.

dn

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