Einsätze für die Feuerwehr Dachau  

Eingeklemmter Finger und mutwilliger Fehlalarm

Nach vier Einsätzen am Neujahrstag, einem am 2. sowie fünf am 3. Januar, geht die Einsatzserie für die Freiwillige Feuerwehr Dachau munter weiter.

Dachau– Am Donnerstag, 4. Januar, folgte ein Einsatz und am Freitag, den 5. Januar vier Alarmmeldungen. Am Donnerstag wurden die Kräfte aus Dachau und Karlsfeld zu einem Einkaufsmarkt in der Kopernikusstraße gerufen, dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Bei der Erkundung durch den Gruppenführer des ersten Einsatzfahrzeugs stellte sich heraus, dass ein Druckknopfmelder eingedrückt wurde, es jedoch nicht brannte. Es ist also von einem mutwilligen Fehlalarm auszugehen, was eine unnötige Belastung für alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte darstellt. Diese mussten ihre Arbeitsstellen dafür verlassen oder ihre Freizeit opfern.

Am Freitag erfolgte der erste Alarm um 10.46 Uhr, gemeldet wurde ein Kellerbrand in Bergkirchen und die Dachauer Drehleiter angefordert. Eine Minute später, um 10.47 Uhr meldete die Integrierte Leistelle Fürstenfeldbruck (ILS) einen Paralleleinsatz in einem Baumarkt in der Fraunhoferstraße. Dort war Kind mit einem Finger in einem Eisenteil eines Tresens eingeklemmt. In Absprache mit der ILS wurde entschieden, dass die Dachauer Wehr den Rettungseinsatz übernimmt und für den Brand eine andere Drehleiter nachalarmiert wird.

Die Feuerwehr konnte den Finger mit den vorhandenen Gerätschaften nicht befreien, daher wurde entschieden, dass das Eisenteil vom Tresen getrennt wird und der Rettungsdienst das Kind in eine Klinik transportiert, wo der Finger mittels Spezialwerkzeug befreit werden kann. Nach einer halben Stunde wurde das Kind an den Rettungsdienst übergeben.

Um 13.27 Uhr folgte der nächste Einsatz, in der Wiener Straße stand ein etwa 150 Quadratmeter großer Keller fünf Zentimeter hoch unter Wasser. Die hauseigene Hebeanlage war zu schwach, daher unterstützten die Einsatzkräfte das Abpumpen mit einem Wassersauger. Die Arbeiten zogen sich zwei Stunden hin.

Dann meldete sich um 13.49 Uhr eine Person telefonisch im Gerätehaus, dass in der Henry-Niestle-Straße die komplette Fahrbahn überschwemmt sei. Daraufhin rückte ein Hilfeleistungslöschfahrzeug aus und öffnet vor Ort einen Gully, woraufhin das Wasser abfloss.

mm

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