Begeisterte Konzertbesucher
+
Restlos begeistert war das Publikum von der Rocklegende Joe Kieser und seiner Band auf dem Kult-Festival.

Rund 400 Gäste feiern Konzertauftakt des Kult-Festivals auf der Thomawiese

„Der absolute Hammer!“

  • Verena Möckl
    VonVerena Möckl
    schließen

Laut und bunt war es bei der Eröffnung des Kult-Festivals auf der Ludwig-Thoma-Wiese. Rund 400 Gäste kamen am Mittwoch zum Auftakt des fünftägigen Festivals.

Dachau - Unter den Gästen waren auch viele junge Besucher und natürlich auch Kult-Urgesteine, die schon beim Festival aus den 90er-Jahren dabei waren. So auch Oberbürgermeister Florian Hartmann – damals allerdings bei den Kinderveranstaltungen.

„Das Kult hat Generationen von Dachauer Kreativen geprägt“, sagte Hartmann, der als Schirmherr die Neuauflage des Festivals nun eröffnete. „Ohne Kunst und Kultur ist es in der vergangenen Zeit sehr still geworden“, ergänzte die stellvertretende Landrätin Martina Purkhardt.

Zum Auftakt des Kult-Festivals am Mittwoch gab es gleich drei Konzerte: im Open-Air-Bereich von Karl Maria Beneman & Der Tantrische Gesangszirkel, in der Kult-Arena von den Bands Owing To The Rain und Joe Kieser & Friends.

In ihrem Intro rockte die Joe-Kieser-Band gemeinsam mit den Dachauer Alphornbläsern das Zirkuszelt. Für ein weiteres Überraschungsmoment sorgte Philip Donath, Sohn des Kult-Initiators Frank Donath und Sänger von Owing to the Rain sowie der Party-Band Ois Easy. Auf dem Kultfestival aufzutreten – davon träumte der Dachauer schon, seit er sechs Jahre alt war, wie er berichtete. Jetzt, 20 Jahre später, schaffte es Philip Donath auf die Kult-Bühne. „Das war unfassbar cool“, freute er sich.

Auch Joe Kieser war hin und weg vom tosenden Applaus des Publikums: „Das war der absolute Hammer!“ Über die Hälfte der 180 Konzertbesucher hatte die Dachauer Rocklegende nach eigenen Angaben schon auf dem Kultfestival 2001 gehört. Damals spielte Kieser mit seiner Band das Abschlusskonzert. Sein Publikum begeisterte Kieser auch nach 20 Jahren noch – etwa mit Klassikern wie „Come together“ von den Beatles, „Heroes“ von David Bowie oder der Nummer „Dirty Water“. Diese passte angesichts der Pfützen am Boden hervorragend zur Wetterlage. Die Festival-Besucher ließen sich vom Regen jedoch nicht abhalten. Auf dem kostenfreien Open-Air-Gelände tanzten die Zuschauer während des Open-Air-Konzerts von Karl Maria Beneman und seiner Band eben im Regen.

Bei den Veranstaltern sorgte das schlechte Wetter allerdings für Frust. „Es ist ein Handicap, im Regen mit dem Festival zu starten“, meinte Karl Heinz Berninger-Karner vom Trägerverein „Jetzt“. Er und sein Team hoffen nun auf besseres Wetter, schließlich finden viele Aktionen im Freien statt. Neben Konzerten gibt es beim Kult-Festival auch Kabarett, einen Hip-Hop-Jam, eine Kunstausstellung sowie verschiedene Bildungsangebote zu den Themen Toleranz und Nachhaltigkeit. Drei Foodtrucks versorgen die Besucher mit vegetarischer Pizza, Pommes, Crêpes und tibetanischen Spezialitäten. Beim Café Samstagskinder gibt es Kaffee und Kuchen. Auch für die Kleinen haben sich die Veranstalter bei der der Neuauflage des Kult-Festivals wieder ein buntes Programm überlegt.  

Kinderprogramm

„Das Lied der Grille“ (ab fünf Jahren) am morgigen Samstag, 10.30 bis 11.20 Uhr, Einlass ab 10.15 Uhr, Kult-Arena, Eintritt 7 Euro.
„Emil und die Detektive“ (ab sieben Jahren), am Sonntag, 19. September, 10 bis 11.05 Uhr sowie 11.45 bis 12.50 Uhr, Eintritt 8 Euro. Tickets gibt es beim Kult-Büro vor Ort.

Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem neuen, regelmäßigen Dachau-Newsletter.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare