Teurer Badespaß

Diebstahl am Stadtweiher

Nur fünf Minuten war ein 56-jähriger Karlsfelder am Montagnachmittag im Wasser. Als er zu seinem Platz am Stadtweiher zurückkam, waren Geldbeutel und Handy weg.

Dachau - Solche Fälle gebe es derzeit immer wieder, sagt Polizeisprecher Roland Itzstein. Einer seiner Tipps: „Nur so wenig Geld wie nötig mitnehmen.“ Der Karlsfelder hatte seinen Geldbeutel und sein Handy in seiner Hose am Ufer gelassen. Nach dem Bad von 16 bis 16.05 Uhr waren der Geldbeutel mitsamt Ausweis, Führerschein, Zulassungsbescheinigung weg, sowie das iPhone. Der Mann erstattete Anzeige bei der Dachauer Polizei.

Um unbeschwerten Badespaß genießen zu können, sollte man seine Wertsachen nicht unbeaufsichtigt am Ufer zurücklassen, rät Polizeihauptkommissar Roland Itzstein. Man könne die Badegäste nebenan bitten, auf die Sachen zu schauen. Oder nicht so weit ins Wasser gehen und ein Auge auf die Sachen haben. Wenn jemand näherkommt mit eindeutigen Absichten, rät Itzstein laut zu rufen: „Finger weg von meinen Sachen!“ Dann könne man nur noch hoffen, dass jemand im Umkreis Zivilcourage hat einzugreifen, und „man sollte schauen, dass man schnell aus dem Wasser kommt“.

„Am besten ist es natürlich, das Handy und den Geldbeutel im Auto oder zuhause zu lassen“, so Itzstein. Außerdem sollte nur so viel Bargeld mitgenommen werden, wie man auch tatsächlich benötigt. Nicht zuletzt, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

no

Rubriklistenbild: © hab

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