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Den Brand einer Holzscheune in Karlsfeld brachten die Feuerwehren schnell unter Kontrolle.  

Einsatzreicher Mittwoch für die Feuerwehren

Fahrlässige Brandstiftung an Scheune

Eine brennende Waschmaschine, eine zu öffnende Tür, Strohballen, die Feuer fingen, die Versorgung eines Radfahrers und ein Fehlalarm am Klinikum – die Feuerwehren aus Dachau und Karlsfeld hatten am vergangenen Mittwoch alle Hände voll zu tun.

Dachau/Karlsfeld – Den Anfang machte um 9.02 Uhr die Waschmaschine. Sie war im Keller eines sechsgeschossigen Wohnblocks im Neumeyerweg in Brand geraten. Neben der Feuerwehr Dachau wurden auch die Kollegen aus Pellheim und Karlsfeld alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang Rauch aus einem Lichtschacht neben der Haustüre, und eine Streifenwagenbesatzung hatte die über 30 Anwohner, darunter einige Kleinkinder und Babys, bereits zum Verlassen des Gebäudes aufgefordert. Ein Atemschutztrupp drang mit einem C-Rohr in den Keller vor und konnte nach einigen Minuten den Brandherd lokalisieren und die Flammen löschen. Währenddessen versorgten Kräfte des Rettungsdienstes die Anwohner. Nachdem die Waschmaschine ins Freie gebracht wurde und das Gebäude belüftet war, konnten die Anwohner in ihre Wohnungen zurück.

Um 13.29 Uhr folgte der nächste Alarm. In der Amperklinik hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst, woraufhin sich erneut die Feuerwehren Dachau, Karlsfeld und Pellheim und zusätzlich noch die Wehren aus Hebertshausen und Prittlbach auf den Weg machten. „Die Erkundung ergab, dass es nicht brannte; ein anderer Grund für die Auslösung der Anlage konnte jedoch nicht gefunden werden“, so Wolfgang Reichelt, Pressesprecher der Feuerwehr Dachau.

Kurz nach der Rückkehr ins Gerätehaus folgte schon der nächste Alarm: Im Breitenauer Weg musste eine Wohnungstür geöffnet werden.

Um 16.46 Uhr konnten sich die Dachauer Kräfte bei den Karlsfelder Kameraden für deren Hilfe beim Waschmaschinenbrand revanchieren. Sie unterstützten die Kollegen bei einem Brand eines landwirtschaftlichen Nebengebäudes in der Münchner Straße in Karlsfeld. Strohballen und Holzteile waren in Brand geraten. Ein Mitarbeiter der nahegelegenen Tankstelle hatte Rauch bemerkt und die Feuerwehr verständigt, die das Feuer schnell unter Kontrolle bringen konnte. Die Brandfahnder der Kripo ermittelten, dass als Ursache eine zumindest fahrlässige Brandstiftung in Betracht komme, wie die Polizei mitteilte. 5000 Euro Sachschaden entstanden.

Die beiden Hilfeleistungslöschfahrzeuge befanden sich auf der Rückfahrt ins Gerätehaus, als sie um 17.58 Uhr von der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck als nächst gelegenes Rettungsmittel zu einem medizinischen Notfall in die Danziger Straße gerufen wurden. Aufgrund hohen Einsatzaufkommens war kein Rettungswagen verfügbar. Einer Passantin hatte angerufen, weil ein Fahrradfahrer gesundheitliche Probleme bekommen hatte. „Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgten die Kameraden den Mann“, so Reichelt. Um 18.25 Uhr war auch dieser Einsatz, der fünfte an diesem Tag und der 23. im Jahr 2018, beendet.  dn

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