Er hätte eigentlich vor Gericht stehen müssen

Enkel missbraucht: Dachauer erscheint im Krankenhaus - böser Verdacht

  • schließen

Ein Dachauer soll seinen 13-jährigen Enkel sexuell missbraucht haben. Statt vor Gericht zu erscheinen, begibt er sich ins Krankenhaus - mit verdächtig hohem Blutdruck.

Dachau – Vor dem Landgericht München II wurde am Dienstag zum zweiten Mal der Versuch gestartet, gegen einen Rentner (57) aus Dachau zu verhandeln. Ihm wird vorgeworfen, seinen 13 Jahre alten Enkel sexuell missbraucht zu haben. Doch statt bei Gericht zu erscheinen, ließ er sich wegen Herzproblemen ins Klinikum Dachau einliefern. Die Vorsitzende Richterin erließ daraufhin einen Haftbefehl und schickte einen Arzt ins Klinikum. 

Dieser gab bekannt, dass der Angeklagte unter lebensgefährlich hohem Blutdruck leide. Es bestehe allerdings auch der Verdacht, dass er diesen selbst herbeigeführt habe. Sein Blutdruck wurde im Krankenhaus behandelt, über Nacht wurde er von der Polizei bewacht. Am Mittwoch soll er nach München ins Strafjustizzentrum gebracht werden.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kochen macht Spaß
Kochen macht Spaß, stellten die 15 Kinder fest, die im Rahmen des Hebertshauser Ferienprogramms in die Schulküche der Grund- und Mittelschule gekommen waren. Eingeladen …
Kochen macht Spaß
Bruno Hanusch ist tot 
Er war 48 Jahre lang Ansprechpartner im Rathaus für viele Belange. Am Himmelfahrtsstag ist Indersdorfs langjähriger Kämmerer und Geschäftsleiter Bruno Hanusch verstorben.
Bruno Hanusch ist tot 
Unvergesslicher Tag für Kinder aus sozial schwachen Familien
Die achtjährige Elisabeth und ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Alexej konnten es kaum erwarten, bis sie zu den Fahrgeschäften durften. Nach dem Essen im Franziskaner-Zelt …
Unvergesslicher Tag für Kinder aus sozial schwachen Familien
Vollbremsung verhindert Frontalaufprall
Nur durch die schnelle Reaktion einer 49-Jährigen konnte ein Frontalzusammenstoß bei Lotzbach verhindert werden. Die Unfallverursacherin flüchtete
Vollbremsung verhindert Frontalaufprall

Kommentare