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Elise Brunner aus Schwabhausen (2.v.r.) mit ihrem Streichquartett.

Frühe Liebe zur Musik

Erfolgreiche Talente aus dem Landkreis Dachau bei „Jugend musiziert“

Um ein Musikinstrument gut spielen zu können, braucht man nicht nur Talent, sondern muss viel und diszipliniert üben. Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihr einstudiertes Programm von einer Fachjury bewerten zu lassen und sich mit Gleichaltrigen zu vergleichen. Unter den Preisträgern waren wieder junge Talente aus dem Landkreis.

In verschiedenen Alterskategorien erhalten die Teilnehmer im Wertungsspiel eine Punktzahl von maximal 25 Punkten, nach der sich entscheidet, ob die Kinder einen Preis erhalten, beziehungsweise vom Regional- zum Landeswettbewerb oder von dort auf die Bundesebene weitergeleitet werden.

„So ein Wettbewerb ist immer eine gute Übemotivation“, erklärt Elise Brunner aus Schwabhausen. „Da hat man ein Ziel, auf das man hinarbeitet.“ Die 13- jährige Geigerin wurde heuer mit ihrem Streichquartett zum bayernweiten Landeswettbewerb weitergeleitet, hat aber früher auch schon einmal solistisch teilgenommen. „Aber in der Gruppe ist es eigentlich schöner, da kann man die Freude teilen“, findet Elise. Insgesamt wurde der Landkreis von 15 Kindern und Jugendlichen vertreten, die alle gute Ergebnisse erzielten:

Neben Elise erhielt auch Samuel Voiler aus Erdweg mit seinem Streicher- Ensemble eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb, Leopold Pfister aus Altomünster einen ersten Preis. Für Leopolds Altersklasse der Allerjüngsten, die „1A“, gibt es nämlich noch keinen Landeswettbewerb. Der siebenjährige Pianist Kian Shokri aus Erdweg zählt ebenfalls zur 1A und kann sich über einen ersten Preis freuen. „Ich wollte auch unbedingt einen ersten Platz“, freut sich der junge Musiker.

Auch Leon Gonnermann und Mavie Hörmann aus Dachau, Sophia Hillreiner, Konstantin Ivanov und Alexander Lakatár aus Indersdorf und Zoe Zhang aus Karlsfeld erhielten in der Kategorie Klavier jeweils einen ersten Preis. Hannah Thulke aus Erdweg, Shuhan Cheng, Richard Guo und Sophie Chen aus Karlsfeld brachten je einen zweiten Preis nach Hause, der Karlsfelder Pianist Leo Zuo wurde zum Landeswettbewerb weitergelassen.

Letztendlich kommt es aber gar nicht so sehr auf die Bewertung an, sondern viel mehr auf die großen Fortschritte, die jeder der Teilnehmer durch die intensive Vorbereitung und das Einüben eines ganzen Wettbewerbsprogrammes erreicht.

Bei Elise und Kian jedenfalls hat die Teilnahme einen großen Motivationsschub mit sich gebracht. Während die 13-Jährige es „echt cool“ findet, auf ein konkretes Ziel hinzuarbeiten und dann „mal zu schauen, was die anderen denken“, ist auch der Siebenjährige ganz erfüllt: „Der Wettbewerb hat Spaß gemacht, jetzt habe ich noch mehr Lust auf Klavier!“

SUSANNA MORPER

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