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Die Dachauer Feuerwehrler mussten bei dem Schwelbrand ausrücken.

Alarm im MAN-Lager

Schwelbrand in der Raucherkabine

Einige Bewohner in Dachau-Ost sind am Dienstagmorgen von einem Großaufgebot an Feuerwehren unsanft aus dem Schlaf gerissen worden. Grund war ein Schwelbrand im MAN-Ersatzteillager.

Dachau – Um 6.16 Uhr ging bei der Feuerwehr Dachau der Notruf ein. „Schon draußen war eine deutliche Rauchentwicklung zu sehen“, berichtet Wolfgang Reichelt von der Dachauer Feuerwehr. Zusätzlich zu den Dachauern waren auch noch die Kollegen aus Karlsfeld, der MAN-Werksfeuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. 

Das Feuer entstand, aus bisher noch nicht geklärter Ursache, in einem Pausenraum der Lagerhalle. In diesem Ruheraum für die Mitarbeiter stehen Kabinen, in denen die Mitarbeiter rauchen können, ohne ihre Kollegen zu stören, da der Rauch abgesaugt und durch Filtermatten gereinigt wird. Und so eine Filtermatte fing zu schmoren an. „Die ganze Halle war massiv verraucht“, sagt Reichelt weiter. Ein Feuerwehr-Trupp betrat mit Atemschutz die Halle und konnte das Feuer binnen weniger Minuten löschen. Die Belüftung der Halle wurde dann von der Werksfeuerwehr übernommen. Somit konnten die Freiwilligen Feuerwehren um 7.30 Uhr wieder abrücken.

„Es haben alle Brandschutzmaßnahmen gegriffen, es wurde glücklicherweise niemand verletzt“, schließt Wolfgang Reichelt seinen Bericht. Wodurch genau das Feuer ausgelöst wurde, muss allerdings erst noch geklärt werden.

sr

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