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Gebrochene Fliesen: Das Dachauer Freibad hat unter der Kälte gelitten. 

Freibad leidet unter Frostschäden

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Bald schon sollen sich hier wieder Wasserratten tummeln. Doch bis dahin gibt es noch viel zu tun im Dachauer Freibad. 

Dachau -  Kaum vorstellbar – aber in einigen Wochen hüpfen von den Sprungtürmen wieder Kinder, Jugendliche und sonstige Badefreunde. Doch bis es soweit ist, gibt es noch viel zu tun: „Wir haben schwere Frostschäden“, sagt Barabara Kern, Abteilungsleiterin Bäder der Stadtwerke Dachau. Wegen des kalten Winters sind viele Fliesen an der Umrandung der Becken gebrochen, sie müssen größtenteils komplett ausgetauscht werden. Doch das derzeitige Wetter macht den Arbeitern einen Strich durch die Rechnung: „Bei so kalten Temperaturen kann man keine Fliesen legen“, erklärt Kern. Deshalb bangen die Stadtwerke, ob der geplante Eröffnungstermin am Samstag, 20. Mai, eingehalten werden kann. „Es wird ganz knapp werden“, fürchtet Barbara Kern. Denn nach den Fliesen- und Malerarbeiten können erst die Becken eingelassen werden – nacheinander, wegen des Wasserdrucks, und das dauert pro Becken drei Tage lang. Danach wird das Wasser aufbereitet – dann steht dem Sprung ins Becken nicht mehr entgegen. Außer das Wetter. 

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