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Im Bereich östlich des Dachauer Bahnhofs wird in den kommenden Jahren ein Parkhaus gebaut. Bis zu 600 Fahrzeuge sollen darin Platz finden.

Bereich östlich des Dachauer Bahnhofs

Ein „Statement“ für das Parkhaus

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Die Dachauer CSU hat ihren Wunsch nach einem Parkhaus östlich des Bahnhofs mit insgesamt 600 Stellplätzen in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses noch einmal Nachdruck verliehen. Demnach sollen im städtischen Haushalt 100 000 Euro zu dessen Planung bereitgestellt werden.

Dachau – Der Ausschuss folgte dem Antrag – mit Ausnahme der Stadträte Sabine Geißler (Bündnis), Thomas Kreß (Grüne), Edgar Forster (Freie Wähler) und Horst Ullmann (Bürger für Dachau). Der Beschluss ist, wie CSU-Fraktionsvorsitzender Florian Schiller es gegenüber der Heimatzeitung formulierte, vor allem „ein Statement“, das verdeutliche: „Ja, wir wollen das Parkhaus!“

Laut dem CSU-Antrag soll das Parkhaus auch „zukunftsweisende Angebote einer Mobilitätsstation“ inklusive E-Ladesäulen und Car-Sharing-Plätzen beinhalten. Gebaut werden soll es südlich der Schleißheimer Straße entlang des Bahndamms. Die Erschließung soll dabei ausschließlich über die Schleißheimer Straße erfolgen. Schiller zufolge solle das Gebäude „möglichst lang gezogen“ gestaltet werden und sich auf zwei bis drei Stockwerke erstrecken, so dass keine zusätzliche Straße gebaut werden müsse. In vier Jahren, so hofft Schiller, könnte das Parkhaus dann hoffentlich in Betrieb genommen werden. Denn: „600 Parkplätze in einem Parkhaus im Osten sind absolut erforderlich!“

Bürgermeister Florian Hartmann (SPD) folgte dem Antrag der CSU-Fraktion ebenfalls, betonte aber, dass das Parkhaus ohnehin Teil der umfassenden Rahmenplanung Augustenfeld sei. Derzeit gehe es darum, einen Bebauungsplan für das Areal beziehungsweise kleinere Teilbebauungspläne zu erarbeiten. Hierfür sei für das kommende Jahr bereits rund eine halbe Million Euro vorgesehen, die nun beschlossenen, zusätzlichen 100 000 Euro könnten dem Unternehmen Parkhaus aber sicher nicht schaden.

Ungeklärt ist bislang nur die Frage, wer das Parkhaus bauen soll. Hartmann sieht es „eher bei den Stadtwerken als bei der Stadt“, zumal die Stadtwerke bereits zwei Parkhäuser sowie auch das Radlparkhaus betreiben würden.

Dass manchen Anwohnern die Dimension eines Parkhauses mit 600 Plätzen eventuell zu groß sein könnte, ist Stadtrat Schiller klar. Allerdings hätte die CSU-Fraktion „gerne auch westlich der Bahn 100 bis 150 Stellplätze geschaffen; jeder Platz im Westen hätte das Parkhaus im Osten entsprechend schrumpfen lassen. Leider hat sich die CSU mit dieser Vorstellung nicht durchsetzen können.“

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