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Einen Quecksilbervorfall gab es im Abfallheizkraftwerk Geiselbullach.

Quecksilberg im Abfallheizkraftwerk

Quecksilber landet illegal in Verbrennung

Einen Quecksilbervorfall meldet der Betreiber des Abfallheizkraftwerks Geiselbullach. Man hat Anzeige gegen Unbekannt gestellt, vermutet eine illegale Entsorgung.

Dachau – Eine Strafanzeige gegen Unbekannt will die GfA, das gemeinsame Kommunalunternehmen der Abfallwirtschaft der Landkreise Dachau und FFB, stellen. Der Grund: Die Betreiber gehen davon aus, „dass im Abfallheizkraftwerk Geiselbullach quecksilberhaltige Abfälle illegal entsorgt wurden“. Das gab gestern nachmittag GfA-Vorstand Dr. Thomas König bekannt.

In der Nacht auf den vergangenen Donnerstag seien im so genannten Reingas erhöhte Quecksilberkonzentrationen entdeckt worden. Deshalb wurden „seit dem 16. März im Abfallheizkraftwerk Geiselbullach zeitweise die Feuerungen beider Linien mit Heizöl betrieben“ – um die Fernwärmeversorgung und den Betriebszustand aufrechterhalten zu können, wie Dr. König sagt.

Die GfA-Verantwortlichen und die Behörden gingen zwar von keiner Gefährdung der Umwelt aus, dennoch werden seit gestern im Umfeld des Heizkraftwerks vom Bayerischen Landesamt für Umwelt Proben entnommen und untersucht.

Der Abfall, in dem das hochgiftige Quecksilber vermutet wird, „wird derzeit auf separate Bereiche im Müllbunker umgelagert“, informierte König. Und durch betriebsinterne Maßnahmen habe man zwischenzeitlich die Quecksilberkonzentration wieder unter die zulässigen Grenzwerte senken können.

tor

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