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Heuer keine Party in Dachau zum Volksfeststart

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Von: Nikola Obermeier

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Am Freitag beginnt der Vorverkauf: Beim Volksfestvorabend wollen Wirt Ewald Zechner (r.) und Manfred Schendzielorz heuer ein anderes Publikum ansprechen.
Am Freitag beginnt der Vorverkauf: Beim Volksfestvorabend wollen Wirt Ewald Zechner (r.) und Manfred Schendzielorz heuer ein anderes Publikum ansprechen. Foto: hab © Habschied

Volksfest-Wirt Ewald Zechner will am Vorabend des Dachauer Volksfestes dieses Jahr keine Party, sondern einen gemütlichen, bayerischen Abend.

Dachau – Früher gab es am Abend vor Beginn des Dachauer Volksfestes im großen Festzelt den Heimatabend mit einem wohltätigen Zweck, später die Bierprobe für Dachauer Bürger mit Musik, Gaudi und einer Spende für einen guten Zweck. Seit 2000 sorgten die Bands Blechblos’n und Ois Easy für Partystimmung am Volksfest-Vorabend.

Dachauer Volksfestwirt will zurück zu den Wurzeln

Nun will Festwirt Ewald Zechner wieder „zurück zu den Wurzeln“. Er nennt den Volksfestvorabend am Freitag, 12. August, „traditionelle Dachauer Bierprobe“, es gibt Volksmusik, Volkstümliche Musik, Tanzmusik von drei Musikgruppen, eine Tanzfläche – und eine Spende für die Kette der helfenden Hände der Heimatzeitung.

„Der Hintergedanke war, Abwechslung hineinzubringen, ein anderes Publikum anzusprechen“, erklärt Zechner. „Ein Jahr Party, ein Jahr ein bayerischer Abend.“ Er könne sich gut vorstellen, „dass wir nächstes Jahr wieder etwas Großes mit Ois Easy aufziehen, mit den Jungs macht es ja Spaß.“ In diesem Jahr wird allerdings nicht auf den Bänken getanzt.

Die Idee, einen „gemütlichen, griabigen Abend mit Essen, Schunkeln, Tanzen für die Dachauer Bürger“ auf die Beine zu stellen „und nicht nur für die unter 25 Jahren“, hatte Manfred Schendzielorz, die rechte Hand von Ewald Zechner sowohl im Gasthof Liegsalz in Pellheim, als auch beim Mittagsimbiss „Zum Gasteiger“ in der Dachauer Altstadt, im neu eröffneten Klosterbiergarten in Indersdorf und beim Cateringbetrieb.

Manfred Schendzielorz hatte die Idee und kümmerte sich um die Musikgruppen

Schendzielorz kümmerte sich um die Musikgruppen: Saso Avsenik, der Enkel von Slavko Avsenik, spielt mit seinem Orchester original Oberkrainer-Musik. „De Andern und I“ machen hausgemachte bayerische Musik, sie spielen auch auf der Oiden Wiesn, berichtet Schendzielorz. Volkstümliche Schlager bieten die „Nockis“, eine Band aus Österreich. Außerdem gibt es – Premiere – eine Tanzfläche, und die Bar ist auf die Empore umgezogen. „Wir wollen heuer mal eine andere Richtung einschlagen, eher für das Mittelalter bis ins Rentenalter hinüber“, sagt Schendzielorz.   

Wirt Ewald Zechner erklärt, dass es auch von Vorteil sei, „dass wir auch diesen Abend selbst organisieren“. Während die Jahre zuvor die Bands für den Vorabend ihre eigene Technik mitgebracht hatten, musste Zechner sich für das Volksfest selbst darum kümmern. „So organisieren wir alles selbst, und es bleibt mehr hängen, das ist der wirtschaftliche Gedanke.“

Der Eintrittspreis ist im Übrigen höher als die Jahre zuvor: Die Karten gibt es in drei Kategorien zu 25, 20 und 16 Euro, zusätzlich zu einer Platzreservierung müssen pro Person Gutscheine für zwei Mass Bier sowie ein halbes Hendl im Wert von 24,10 Euro abgenommen werden. Zwei Euro von jeder Karte kommen der Kette der helfenden Hände der Dachauer Nachrichten zugute.

Vorverkauf für die „Bierprobe“

Der Vorverkauf für die „Bierprobe“ am Freitag, 12. August, startet am heutigen Freitag: Wer reservieren will, schickt eine E-Mail mit Kartenanzahl, Kategorie und Kontaktdaten an volksfestdachau@t-online.de. Alle Informationen gibt es unter volksfestdachau.de.

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