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Hubschrauber jagt Graffiti-Sprayer

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Mit so einem Hubschrauber verfolgte die Besatzung des Bundespolizei den Sprayer © Bundespolizei

Dachau - Spektakuläre Verfolgsjagd nach einem Graffiti-Sprayer: Ein Hubschrauber des Bundespolizei verfolgte am Sonntag einen jungen Mann , der eine Lärmschutzwand beschmiert hatte. Wie das ausging:

Ein Lokführer hatte am Sonntag um 15.15 Uhr beobachtet, wie zwei Männer eine Lärmschutzwand an der Bahnstrecke Dachau - Karlsfeld mit Graffiti verunstalteten. Der Bahnbedienstete alarmierte sofort die Bundespolizeiinspektion München.

Grafitti und Vandalismus in München

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Den ersten der Sprayer stellte daraufhin eine Streifenwagenbesatzung noch in unmittelbarer Nähe des Tatortes zwischen Karlsfeld und Dachau. Der zweite Verdächtige floh indes zu Fuß in Richtung Bahnhof Dachau und ließ die mit seinem Kumpan beschäftigte Funkstreife zunächst zurück. Aber nicht für lange. Denn ein inzwischen angeforderter Hubschrauber der Bundespolizei konnte den flüchtenden Graffitisprayer orten und verfolgen.

Machine landete am Park-and-Ride-Parkplatz

Am Bahnhof Dachau landete schließlich die Maschine auf einem Park-and-Ride-Parkplatz und die Hubschrauberbesatzung nahm dort den zweiten Täter fest. Bei der Durchsuchung der Graffitisprüher wurden mehrere Spraydosen und weitere Beweismittel in mitgeführten Rucksäcken aufgefunden.

Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen stellten die Bundespolizisten auch weitere szenetypische Utensilien wie ein Skizzenbuch sowie elektronische Graffiti-Bilder sicher. Ob und welche weiteren Taten den beiden Heranwachsenden zur Last gelegt werden können, ermittelt derzeit die Münchner Koordinierungsgruppe Graffiti (KoGra), die den Fall übernommen hat. Schaden vom Sonntag: 1000 Euro.

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