Feuerwehrkommandant Thomas Hüller (links) und sein Stellvertreter Gerd Lobmeier.
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Machen sechs Jahre weiter: Dachaus Feuerwehrkommandant Thomas Hüller (links) und sein Stellvertreter Gerd Lobmeier.

Mit großer Mehrheit von der Mannschaft gewählt

Hüller und Lobmeier bleiben Kommandanten

Die beiden Kommandenten der Feuerwehr Dachau, Thomas Hüller und Gerd Lobmeier, sind von der aktiven Mannschaft mit großer Mehrheit für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt worden.

Dachau – Die erste Wahlperiode von Kommandant Thomas Hüller und seinem Stellvertreter Gerd Lobmeier endete turnusmäßig nach sechs Jahren. Pandemiebedingt war die für März geplante Wahl um einige Wochen verschoben worden, musste allerdings noch im April durchgeführt werden, sonst hätte gemäß dem Bayerischen Feuerwehrgesetz ein „Notkommandant“ vom Stadtrat eingesetzt werden müssen. Die Verantwortlichen sprachen sich für eine Präsenzwahl aus, damit jeder und jedem die Möglichkeit gegeben werden konnte, sich zu äußern und gegebenenfalls weitere Personen vorzuschlagen.

Die Wahl wurde vom Hauptamtsleiter Josef Hermann geleitet und fand mit einem umfassenden Hygienekonzept statt. Alle Anwesenden mussten vor Einlass ins Gerätehaus einen Schnelltest machen – und erst bei negativem Ergebnis wurde der Zutritt gewährt. Während der gesamten Veranstaltung mussten FFP2-Masken getragen werden. In der extra dafür ausgeräumten Fahrzeughalle waren nummerierte Stühle mit entsprechendem Abstand aufgestellt, und die Stimmabgaben bei den Wahlgängen wurden mit einer Einbahnregelung organisiert. Zudem wurde auf alle längeren Reden und Glückwünsche und das sonst übliche anschließende Beisammensitzen verzichtet. Nur Oberbürgermeister Florian Hartmann und der Vereinsvorsitzende Stefan Fichtl sprachen ein paar kurze Gruß- bzw. Schlussworte.

In die erste Amtszeit der beiden Kommandanten fielen etliche große Ereignisse: die Erstellung des ersten offiziellen Feuerwehrbedarfsplans sowie dessen Umsetzung mit Umbau des Verwaltungstraktes des Gerätehauses für die Einrichtung einer ständig besetzten Wachbereitschaft, samt Umsetzung – und das nicht zuletzt mit der Besonderheit der Corona-Pandemie. Daneben erfolgte die Indienststellung zweier baugleicher Hilfeleistungslöschfahrzeuge als Ersatz für Vorgängerfahrzeuge aus den 90er-Jahren. Zudem wurde die Schlauchwäsche erneuert und jüngst die Erweiterung der Fahrzeughalle mit Optimierung der darin befindlichen Lagermöglichkeiten in Angriff genommen. Nicht zu vergessen die, federführend vom Feuerwehrverein organisierten, aber nicht ohne und neben dem Dienstbetrieb möglichen, großen Veranstaltungen wie die dreitägige 150-Jahrfeier 2019 und der erste Maibaum der Wehr im Jahr davor.

„Langweilig wird es den beiden wiedergewählten Kommandanten und der ganzen Wehr in den nächsten Jahren sicher nicht, da diverse Fahrzeugersatzbeschaffungen, die Fortschreibung des Bedarfsplans sowie die Erneuerung der Schutzausrüstung der Einsatzkräfte auf der Agenda stehen“, so Feuerwehr-Pressesprecher Wolfgang Reichelt.  dn

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