Ein Oberarm mit einer Spritze
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Auch in dieser und den nächsten Wochen sind weitere Impfaktionen geplant. (Symbolbild)

Corona im Landkreis Dachau

Impfaktionen laut Landratsamt ein Erfolg

Die aktuellen Corona-Nachrichten aus dem Landkreis Dachau vom heutigen Freitag.

Landkreis – Die Impfaktionen der vergangenen Wochen wurden laut der jüngsten Pressemitteilung des Landratsamts von den Landkreisbürgern erneut gut angenommen.

Aktuell läuft auch das Impfangebot für Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren und es können jederzeit Termine in Karlsfeld unter http://landratsamt-dachau.de/schueler-karlsfeld vereinbart werden. Im Impfzentrum Dachau können Jugendliche ab sofort auch das offene Impfangebot montags bis samstags von 10 bis 13 Uhr nutzen.

Landrat Stefan Löwl bekräftigt: „Der schnelle und flächendeckende Impfschutz ist die wichtigste Maßnahme im Kampf gegen das Virus. Um einen Weg in die neue Normalität zu gehen, werden wir weiterhin alles versuchen, möglichst viele Personen zu erreichen und ein Impfangebot zu machen.“ Gerade mit Blick auf die Entwicklungen in anderen Ländern und die anstehende Urlaubs- und Reisezeit sei es daher besonders wichtig, dass möglichst viele Personen vor dem Herbst einen Impfvollschutz hätten. Nur so ließen sich die Auswirkungen der sogenannte Delta-Variante abmildern.

Die weiteren Impfaktionen:

. Ab sofort können Zweitimpftermine mit Astrazeneca ohne vorherige Terminvereinbarung vorgezogen werden. Interessierte können ihre Impfung ohne vorherige Terminvereinbarung montags bis samstags von 10 bis 13 Uhr in dem jeweils zuständigen Impfzentrum erhalten. Es besteht ein Wahlrecht des Impfstoffs: Astrazeneca oder ein mRNA-Impfstoff.

. Außerdem werden ebenfalls montags bis samstags von 10 bis 13 Uhr in beiden Impfzentren ohne vorherige Terminvereinbarung Erstimpfungen sowohl im heterologen Impfschema (Erstimpfung mit Astrazeneca, Biontech als Zweitimpfung vier Wochen später) oder einmalig mit Johnson&Johnson angeboten.

Die Zahl der Erstimpfungen steigt im Landkreis Dachau derweil weiter auf – Stand Donnerstag – 91 878. Dies entspricht einer Impfquote von 60,3 Prozent. Mit dieser Quote liegt der Landkreis weiterhin über der Quote von 57,2 Prozent in Bayern sowie von 59,2 Prozent in Deutschland. In dieser Zahl der sogenannten „Erstimpfquote“ sind außerdem die über 5000 Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson nicht enthalten. Diese werden nur bei den Zweitimpfungen erfasst. Daher nehmen die Zweitimpfungen auch weiter deutlich zu: Insgesamt haben im Landkreis bereits 72 532 Bürgern die zweite Impfdosis erhalten. Bitte beachten: Der sogenannte Vollschutz ist allerdings erst nach zwei Wochen gegeben. Die Zweitimpfquote liegt somit aktuell bei 48,7 Prozent und damit ebenfalls über der Bayern- (42,9 Prozent) beziehungsweise Deutschlandquote (44,6 Prozent).

„Wir nähern uns der Impfquote von 65 Prozent,“ freut sich Landrat Löwl, gibt aber zu bedenken, dass „dies gut und wichtig ist, wir müssen unseren Fokus nun aber auf die noch Unentschlossenen richten, damit wir im Herbst möglichst eine Impfquote von über 75 Prozent erreichen!“ Das Landratsamt will daher gemeinsam mit den beiden Impfzentren in den kommenden Wochen dezentrale Impfangebote im Landkreis machen.

mm

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