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Sucht eine neue Herausforderung: Lambros Mitsakos wird das neue Gesicht des neuen Lokals „Phaos“, das dem Seven nachfolgen wird. Er wird es wieder zusammen mit seinem Bruder Michael Mitsakos betreiben.

Lokal in Dachau schließt am 8. Oktober

Ins Seven kommt ein Grieche

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Die schlechte Nachricht: Das Seven in der Schleißheimer Straße in Dachau schließt. Die gute Nachricht: Es geht an Ort und Stelle weiter, allerdings mit einem anderen Konzept.

Dachau – Zwölf Jahre lang war es eine der ersten Adressen in Dachau in Sachen Frühstück: Das Seven, das bis vor sieben Jahren noch den Namen Seven Days getragen hatte. Aber auch mittags und am Abend bot das Lokal vor allem Jüngeren und Junggbliebenen einen beliebten Platz zum Ausgehen. Doch nun ist Schluss damit: Bereits am 8. Oktober ist das Seven Geschichte.

„Wir waren einfach nicht mehr zufrieden und haben eine neue Herausforderung gesucht“, erzählt Michael Mitsakos, der zusammen mit seinem Bruder Lambros das Lokal führte. Eine neue Herausforderung haben die beiden auch gefunden: Sie eröffnen an gleicher Stelle und unter gleicher Firmierung ein griechisches Restaurant. Auch einen Namen gibt es schon: „Pheas“ soll die Herausforderung heißen.

Ende Oktober wollen Michael und Lambros Mitsakos ihr neues „Baby“ eröffnen. Lambros soll dabei „das Gesicht“ des Restaurants sein, sich also um die Gäste kümmern, Michael Mitsakos übernimmt die Bereiche Personal und Buchhaltung. Bereits seit eineinhalb Jahren sei die Idee zu einer Neuorientierung gereift, im vergangenen November sei die Entscheidung dann gefallen, berichtet Michael Mitsakos. Seitdem laufen die Vorbereitungen für das Projekt Pheas.

Nach der Schließung werden die Räumlichkeiten zunächst umgebaut. „Es kommt zum Beispiel die Bar weg“, berichtet Michael Mitsakos. Denn im neuen Lokal steht das Essen im Vordergrund. „Wir wollen griechische Küche mit Inspirationen aus dem Mittelmeer anbieten.“ Das heißt: Es gibt die gängigen beliebten griechischen Speisen wie Gyros oder Moussaka, aber auch moderne Gerichte, die beispielsweise Einflüsse aus Italien, Marokko oder dem Libanon haben, berichtet der Geschäftsführer. „Wir werden keine typische griechische Taverne, sondern ein Restaurant mit ,bohemian‘ Inspiration in normaler Preisklasse.“

Das Personal wird komplett neu sein, ein fünfköpfiges Küchenteam zaubert die Kreationen. „Es wird alles hier produziert, wir haben lokale Lieferanten wie beispielsweise die Metzgerei Glas, und importieren Zutaten aus Griechenland“, sagt Michael Mitsakos.

Anfangs wollen die beiden in Deutschland geborenen Griechen nur abends öffnen, wenn sich alles eingespielt habe, etwa ab Beginn des neuen Jahres, auch mittags. „Von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr wird das neue Lokal aber geschlossen bleiben.“ Freitags und/oder samstags soll zudem ein DJ Musik auflegen und Club-Atmosphäre schaffen. Wichtige Info für alle Volksfestfreunde: Die After-Volksfest-Partys sollen bleiben. Das Ende des Sev7en soll am 7. Oktober mit einer Closing-Party besiegelt werden.

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