Gerda Hasselfeldt

Fragen an die Bundestagsabgeordnete

Hasselfeldt stimmt gegen die „Ehe für alle“

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Die „Ehe für alle“ kann morgen im Bundestag beschlossen werden (siehe Politik). Stimmkreisabgeordnete Gerda Hasselfeldt (CSU) positioniert sich im Interview klar.

Landkreis – Die „Ehe für alle“ kann morgen im Bundestag beschlossen werden (siehe Politik). Stimmkreisabgeordnete Gerda Hasselfeldt (CSU) positioniert sich im Interview klar.

-Wie werden Sie am Freitag abstimmen und warum?

Ich werde gegen die „Ehe für alle“ stimmen. Die Ehe von Mann und Frau steht unter dem besonderen Schutz des Staates. Nur aus dieser Verbindung können auf natürlichem Wege Kinder entstehen.

-Wie ist Ihre Einstellung zum Thema Ehe für homosexuelle Paare?

Ich hatte und habe großen Respekt vor der Übernahme von gegenseitiger Verantwortung homosexueller Paare. Es ist gut, dass es dafür die staatliche Institution der „eingetragenen Lebenspartnerschaft“ gibt.

-Kam die Kehrtwende von Angela Merkel für Sie auch überraschend?

Es ist ja nicht so, dass Angela Merkel eine einsame Kehrtwende vollzogen hätte. In beiden Unionsparteien hatten wir dazu Diskussionen. Wir müssen uns nichts vormachen, diese Debatte wäre ohnehin gekommen, weil die anderen Parteien dies zu einer Koalitionsfrage hochstilisiert haben.

-Finden Sie es gut, dass noch vor der Sommerpause abgestimmt wird?

Dass das Thema einer Entscheidung zugeführt wird, ist ja in Ordnung. Aber die Überrumplungsmethode der SPD bei einem solch sensiblen Thema ist ungeheuerlich. Die Frage der Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit der Ehe ist kein Stoff für Wahlkampfmätzchen.

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