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Die ideale Königin: Katharina Riedmeier umgeben von Josef Scheller (links) und Minister Helmut Brunner bei der Krönungsfeier. foto: ingrid koch

Katharina Riedmeier ist die neue Weizenkönigin

So schön und so blond wie der Weizen

Sie sei die ideale Königin, meinte die Jury – und kürte die 20-jährige Katharina Riedmeier aus Riedenzhofen zur bayerischen Weizenkönigin. Bei der Verleihung der Auszeichnung an Riedmeier erwies sich Landwirtschaftsminister Helmut Brummer als Charmeur allererster Güte.

Von Ingrid Koch

Unterbachern/München – Zum sechsten Mal ist die bayerische Weizenkönigin inthronisiert worden. Sie heißt Katharina Riedmeier und ist auf dem Bauernhof ihrer Familie in Riedenzhofen (Gemeinde Röhrmoos) aufgewachsen. Seit 2015 studiert die 20-jährige Wirtschaftsingenieurwesen sowie Agrarmarketing und -management an der Hochschule Weihenstephan.

Die Wahl der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsgetreide Pfaffenhofen/Ilm und ihres Partners Scheller-Mühle, einer der fünf größten Konzern-unabhängigen Getreide-Verarbeiter Deutschlands, fiel auf Katharina Riedmeier, weil sie, wie die Laudatoren Hubert Friedmann, Josef Scheller und seine Schwester Anita Scheller ausführten, in idealer Weise die Bedingungen erfülle, „um dem Weizen ein hübsches Gesicht zu geben“. Darüber hinaus sei sie „eine starke Persönlichkeit“. Während ihrer zweijährigen Amtszeit wird die neue Weizenkönigin etwa 100 Auftritte für die Erzeugergemeinschaft zu absolvieren haben, etwa bei Messen, der Grünen Woche in Berlin oder bei Empfängen.

Als Höhepunkt des Festabends im Gasthaus Weißenbeck in Unterbachern legte Josef Scheller der neuen Königin zunächst die Schärpe um, bevor der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner sie mit den Worten krönte: „So sieht eine Königin aus. So schön und so blond wie der Weizen.“ Er gab ihr mit auf den Weg: „Nutzen Sie die Gelegenheit, interessante Menschen kennenzulernen!“

Katharina Riedmeier bedankte sich für die ihr zuteil gewordene „große Ehre, dem Weizen ein Gesicht zu geben“. Weil sie „in toller Natur“ aufgewachsen sei, habe sie ihre Berufswahl getroffen. Sie wolle „die Lücke zwischen Gesellschaft und Landwirtschaft kleiner machen“.

Minister Brunner hatte zuvor über die Besonderheiten der bayerischen Landwirtschaft mit Betriebsgrößen, Strukturen sowie Qualitäts- und Vermarktungsstrategien detailliert referiert. Als Ziel nannte er: „Den guten Ruf Bayerns noch stärker auszuspielen. Noch mehr Wert auf Premiumqualität zu legen, statt auf Massenproduktion zu setzen“.

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