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Stadt Dachau will Mobilität verbessern

Mietradsystem startet im Frühjahr

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An acht Stellen im Stadtgebiet von Dachau soll es ab dem Frühjahr 2020 ein sogenanntes Mietradsystem geben.

Dachau – Wie bereits im vergangenen Herbst vom Umwelt- und Verkehrsausschuss beschlossen, sollen die Mietradstandorte am S-Bahnhof, an der KZ-Gedenkstätte, in der Altstadt, im Gewerbegebiet Ost an der Fraunhofer Straße, in Dachau-Ost am Ernst-Reuter-Platz, am Klagenfurter Platz in Dachau-Süd, am Stadtbahnhof sowie am Klinikum platziert werden.

Wie viele Räder an den jeweiligen Standorten stehen sollen beziehungsweise wie viel das Mieten der Räder kosten soll, steht noch nicht fest. Klar ist bislang nur: Die Umsetzung des neuen Angebots wird mit Investitionskosten in Höhe von und 225 000 Euro zu Buche schlagen; hinzu kommen jährlich geschätzte 50 000 Euro Betriebskosten.

In seiner Mai-Sitzung befasste sich der Umwelt- und Verkehrsausschuss nun jedoch – außerplanmäßig – noch einmal mit dem Thema. Konkret ging es um die Frage, ob und wenn ja inwieweit bei der weiteren Planung des neuen Angebots, das in Zusammenarbeit mit der Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) abgewickelt werden soll, auch E-Bikes mit einbezogen werden sollen. In München, so klärte Oberbürgermeister Florian Hartmann auf, stecke die MVG mit dem Verleih von E-Bikes „noch sehr in Versuchen“. Er schlug daher vor, die Verleihstandorte erst einmal ohne die E-Bikes zu starten und dann, gegebenenfalls, „nachzurüsten“. Stadtrat August Haas (CSU) wollte dagegen aufs Tempo drücken: Gerade wer mit einem Rad in die Altstadt oder die Gedenkstätte wolle, würde sich „über elektrische Unterstützung“ freuen.

Am Ende einigte sich das Gremium darauf, das Projekt wie geplant im kommenden Frühjahr mit „normalen“ Rädern zu starten. Zugleich werden die Standorte schon heute technisch auch auf einen E-Bike-Verleih vorbereitet, beispielsweise, indem entsprechende Stromleitungen verlegt werden.

Laut Andreas Meyer, Leiter des städtischen Tiefbauamts, würden die E-Ladestationen an den acht Verleihstandorten Mehrkosten in Höhe von 30 000 Euro verursachen. Eine Aussage seitens der MVG, wann das E-Mieträder-System laufe, erwarte er „frühestens im Herbst oder Winter“.

Sollte das E-Angebot dann aber installiert sein – die Stadt rechnet mit Frühjahr 2021 – hätten die Nutzer nach den Worten von OB Hartmann tatsächlich die Wahl: Wollen sie mehr zahlen und dafür ein E-Bike leihen? Oder sparen sie für eine kurze Strecke Geld und leihen ein normales Rad? Stadtrat Volker C. Koch (SPD) dachte, beim Blick in die Zukunft, sogar an eine noch größere Auswahl, denn: „Wer weiß, vielleicht kommen ja bald auch noch die E-Tretroller dazu?“
STEFANIE ZIPFER

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