Baustelle
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Die Dachauer Polizei soll in den kommenden Jahren – bedingt durch den Bevölkerungszuwachs der Region – personell aufgestockt werden. Dafür braucht es Platz, weshalb der Freistaat auf dem Bepo-Gelände eine neue, modernere und größere Inspektion baut. Die Bauvorarbeiten haben begonnen, in zwei Jahren soll die neue PI fertig sein.

Richtiger Baubeginn im Frühjahr

Vorarbeiten für den Neubau der Polizeiinspektion haben begonnen

  • Stefanie Zipfer
    vonStefanie Zipfer
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Auf dem Gelände der Dachauer Bereitschaftspolizei haben die Vorarbeiten für den Neubau der Polizeiinspektion begonnen. Im Frühjahr soll es dann richtig losgehen.

Dachau – Sowohl was die Kosten, als auch was die Organisation des Projekts betrifft, wurde der Neubau der Dachauer Polizeiinspektion auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei stets als Ideallösung gepriesen. Das Gebäude neu errichten sei schließlich günstiger als die aus den 1970er-Jahren stammende Inspektion an der Dr.-Höfler-Straße teuer zu sanieren und zu erweitern. Außerdem sei die Arbeit der Polizei auch während der Bauphase des Neubaus sichergestellt: Die Beamten arbeiten einfach so lange an der Dr.-Höfler-Straße, bis ihre neuen Räume fertig sind.

Dass dieser finale Umzug nun näher rückt, ist derzeit auf dem Gelände der Bepo zu erkennen. Seit einigen Wochen schon laufen dort Grabungen, um etwaige Bodendenkmäler zu sichern, beziehungsweise zu dokumentieren. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, was laut Auskunft des Stadtbauamts spätestens bis Frühjahr passiert sein sollte, wird es die endgültige Baufreigabe geben. Und dann beginnen die eigentlichen Arbeiten.

Die Stadt selbst ist bei dem Bauvorhaben allerdings nicht die zuständige Genehmigungsbehörde, sie musste vom Bauherren – also dem Freistaat Bayern – während der Planungsphase lediglich gehört werden. Auch den Bau der Staatsbediensteten-Wohnungen, die dann auf dem frei gewordenen, knapp 4000 Quadratmeter großen Areal der alten PI an der Dr.-Höfler-Straße entstehen sollen, verantwortet der Freistaat allein.

Doch darin, dass die alte PI aus allen Nähten platzt und dringend einen moderneren und größeren Standort benötigt, bestand ohnehin immer Einigkeit zwischen den Baubehörden. „Wir sind der am stärksten wachsende Landkreis Bayerns. Auch die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge steigt bei uns stetig. Zudem muss belohnt werden, dass wir – als einziger Landkreis im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord – nur von einer einzigen Polizeiinspektion betreut werden“, erklärte zuletzt der Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath (CSU) gegenüber der Heimatzeitung die Notwendigkeit des Neubaus.

Von den 505 zusätzlichen Polizisten, die das Polizeipräsidium Oberbayern Nord laut bayerischem Innenministerium bis 2025 zugewiesen bekommen soll, werden daher auch einige ihren Arbeitsplatz in Dachau haben. Da der Neubau der PI in zwei Jahren abgeschlossen sein soll, dürften sie ihren Dienst direkt in der topmodernen Inspektion am John-F.-Kennedy-Platz antreten.

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