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Neun Monate für Missbrauch

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Justitia
Eine Bewährungsstrafe erhielt ein 48-jähriger Mann aus Karlsfeld. © dpa

Das Amtsgericht Dachau hat einen 48-jährigen Karlsfelder wegen sexuellen Missbrauchs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Karlsfeld/Dachau - Das Amtsgericht Dachau hat im Fall eines heute 48-jährigen Mannes aus Karlsfeld, der sich vor Jahren an der damals elf oder zwölf Jahre alten Tochter seiner Freundin vergangen hat (wir berichteten), das Urteil gesprochen. Der Angeklagte erhielt wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie sexuellem Missbrauch widerstandsunfähiger Personen eine Bewährungsstrafe in Höhe von neun Monaten.

Das Opfer, heute 19, hatte damals mit ihrer Mutter und ihren drei Geschwistern in der Karlsfelder Einzimmer-Wohnung des Angeklagten, der türkischer Herkunft ist, übernachtet. Irgendwann habe sie „seine Hand im Intimbereich gespürt“. Fünf Minuten habe alles gedauert. Vermutlich, so sagte sie in der Hauptverhandlung, „habe ich die Hand weggedrückt“. Zu weiteren Handlungen sei es nicht gekommen. Erst vor drei Jahren war das Opfer zur Polizei gegangen. Der Angeklagte leugnet die Tat. Das Gericht schenkte jedoch den Aussagen des Opfers sowie der Mutter Glauben.  

th

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