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Die Besten in der Freihändig-Wertung: Norbert Gau, Johann Sedlmaier und Josef Eggendinger (v.l.). t

26. Oldie-Cup im Schützengau Dachau mit 225 Teilnehmern und tollen Schießergebnissen

Routiniers mit gutem Auge und sicherer Hand

Beim 26. Oldie-Cup im Schützengau Dachau waren 225 Teilnehmer am Start. Es gab tolle Schießergebnisse.

Dachau/Ried – Der heuer zum 26. Mal im Schützengau Dachau ausgetragene Oldie-Cup lieferte den Beweis, dass der Schießsport zu den wenigen Sportarten zählt, die keine Altersgrenze kennen. Bereits zum 15. Mal gingen heuer auch die 160 Auflage-Schützen an die Stände in Röhrmoos, so dass insgesamt 225 Schützinnen und Schützen bei diesem Wettkampf, der einen festen Platz im Schützengau Dachau hat, vertreten waren. Teilnahmeberechtigt sind Schützen ab 56 Jahren.

Die ältesten Teilnehmer waren die 81-jährige Karlsfelderin Helga Kähn und der 85-jährige Wolfgang Kansy aus Röhrmoos, denen Gau-Ehrenschützenmeister Hans Dallmair, der von Anbeginn des Wettkampfs für die Organisation sorgt, bei der Preisverteilung im voll besetzten Doll-Saal mit Sonderpreisen gratulierte.

Vor den vielen Sachpreisen versammelten sich die besten Aufgelegt-Schützen (v.l.): Harry Kocher, Sigrid Reindl, Georg Thätter, Erna Kraus-Babener, Josef Auer, Georg Schlitt.

Dallmair zeigte dem großen Teilnehmerkreis auf, dass der Oldie-Cup zur Durchführung viele Helfer benötigt, die er alle aus seinem Heimatverein Gemütlichkeit Röhrmoos rekrutieren konnte. Die Gattinnen der Gauschützenmeister haben für die insgesamt 113 Preise in Form von Brotzeitkörben, Nudelpaketen, Wein, Fleisch, Wurst und Geflügel gesorgt. So mussten immerhin 50 Prozent der Starter nicht mit leeren Händen nach Hause gehen.

Dass auch im Alter noch gut geschossen wird, zeigten die Ring- und Blattlergebnisse. Bei den Freihändig-Schützen machte Johann Sedlmaier von Glück auf Aufhausen mit einem 22,6-Teiler das Rennen, vor dem besten Ringschützen Norbert Gau von Eichenkranz Unterweikertshofen, der im Rollstuhl sitzt, aber mit dem tollen Ergebnis von 199 Ringen auf Platz 2 in der Gesamtwertung kam. Es folgten: 3. Josef Eggendinger, Karpfhofen, 24,6-Teiler; 4. Roland Scholz, Prittlbach, 189 R. 5. Josef Wallner, Prittlbach, 28,9-T.; 6. Werner Kölbl, Etzenhausen, 186 R.; 7. Thomas Schlabitz, Hebertshausen, 35,9-T.; 8. Anton Reichart, Sigmertshausen, 185 R.; 9. Hans Scholz, Prittlbach, 53,0-T.; 10. Hans Zimmerle, Karpfhofen, 182 R.; 11. Hubert Walcher, Etzenhausen, 60,6-T.; 12. Ernst Feichtmeier, Karlsfeld, 181 R.

„Wahnsinns-Ergebnisse“ schossen die 160 Auflage-Schützen sowohl auf Blattl als auch auf Ringe. Beste Blattl-Schützin war Erna Kraus-Babener von Einigkeit Etzenhausen mit einem Traumblattl, einem 1,9-Teiler. Wunderschöne Blattl schossen auch Josef Auer von Tannengrün Oberroth (4,1-Teiler) und Sigrid Reindl von Waldfrieden Hebertshausen (4,6-Teiler).

Die ältesten Teilnehmer: Helga Kähn (81) aus Karlsfeld und Wolfgang Kansy (85) aus Röhrmoos.

Gleich drei Teilnehmer, nämlich Georg Thätter von den Landschützen aus Großberghofen, Harry Kocher von Einigkeit Etzenhausen und Georg Schlitt von Gemütlichkeit Röhrmoos, erreichten das maximal Mögliche, nämlich 200 Ringe. Das garantierte donnernden Applaus bei der Siegerehrung. Bei Blattl-/Ringwertung folgten: 7. Klaus Brandtner, Oberroth, 5,4-T.; 8. Johann Krause, HSG München, 199 R.; 9. Monika Gerland, Oberroth, 8,1-T.; 10. Eva Sommermann, Etzenhausen, 199 R.; 11. Roland Schillinger, Günding, 12,3-T.; 12. Gabriele Bürgermeister, HSG München, 199 R.; 13. Elisabeth Past, Feldgeding, 12,3-T.; 14. Robert Loders, Hebertshausen, 199 R.; 15. Ursula Schlitt, Röhrmoos, 15,0-T; 16. Hubert Meindl, HSG München, 199 R.; 17.Gudrun Weidner, Vierkirchen, 16,3-T.; 18. Gerlinde Neuhierl, HSG München, 198 R.; 19. Manfred Held, Oberroth, 17,0-T.; 20. Herbert Nassl, Schwabhausen, 198 R.

Die mit Abstand meisten Teilnehmer zum Oldie-Cup schickte mit 26 auch heuer Eintracht Karlsfeld, so dass es für diesen Verein wieder einen Sonderpreis gab. Den 70er-Preis, den heuer Ehrengauschützenmeister Dallmair stiftete, gewann erneut Günter Seifert von Schützenbluat Hirtlbach mit 168 Ringen.

Weil Johann Sedlmaier schon 2017 Oldie-Cup-Sieger war, darf der Fränkinger den Wanderpokal nun behalten.

Josef Ostermair

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