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Überschlag auf der A 8: Aus dem Hyundai konnte sich der 19-jährige Fahrer selbst befreien. 

Unfall auf der A 8 am Parkplatz Fuchsberg

Schwerer Unfall im Osterreiseverkehr auf A8: Überholmanöver endet mit Totalschaden

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Ein Überholmanöver endete am Samstag auf der A8 auf Höhe des Parkplatzes Fuchsberg mit einem Totalschaden und glücklicherweise nur zwei Leichtverletzten. Im Osterverkehr und bildete sich ein langer Rückstau.

Landkreis– Ein 19-jähriger Hyundai-Fahrer aus dem Landkreis Dachau war am Ostersamstag gegen 14.20 Uhr auf der A 8 in Richtung Stuttgart unterwegs. Auf Höhe des Parkplatzes Fuchsberg wollte er überholen und wechselte vom mittleren auf den linken Fahrstreifen, wie die Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck in einem Pressebericht mitteilte. Dabei übersah der 19-Jährige den auf der linken Spur fahrenden Audi eines 31-Jährigen aus dem Landkreis Heilbronn. Der Audi-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden, da er sich unmittelbar neben dem Hyundai befand.

Beim Aufprall geriet der Hyundai ins Schleudern, prallte gegen die Betonschutzwand, stellte sich quer zur Fahrtrichtung und überschlug sich. Doch der 19-Jährige hatte Glück: Er konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien und wurde von Ersthelfer betreut, bis die Rettungskräfte eintrafen.

Die Integrierte Leitstelle forderte einen Rettungshubschrauber an, der an der Unfallstelle landete. Der Unfallverursacher wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. „Er erlitt aber nur leichte Verletzungen, wie sich zwischenzeitlich herausstellte“, so Polizeioberkommissar Manfred Rascher von der VPI. Auch die 29-jährige Beifahrerin des Audi wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert.

Der Hyundai des Unfallverursachers erlitt einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Audi und an der Betonschutzwand wird laut Polizei auf jeweils rund 5000 Euro geschätzt, der Schaden am Hyundai beträgt rund 10 000 Euro.

Ein Autofahrer, der kurz nach dem Unfall die Unfallstelle passierte, zog sich einen Reifenschaden zu. Sein Auto musste ebenfalls abgeschleppt werden. Zudem erwischte es auch einen Autofahrer auf der Gegenfahrbahn, dessen Fahrzeug von umherfliegende Trümmerteilen getroffen wurde einen Schaden an seinem Fahrzeug erlitt.

An der Unfallstelle waren neben dem Rettungshubschrauber auch ein Notarzt, zwei Rettungswagen, das THW Dachau sowie die Freiwilligen Feuerwehren Feldgeding, Geiselbullach und Günding im Einsatz.

Nach dem Unfall bildete sich ein etwa vier Kilometre langer Rückstau, etwa bis zur Anschlussstelle Dachau. Eine zweite Streifenbesatzung der Autobahnpolizei befand sich ebenfalls auf Anfahrt, wurde dann jedoch an der Unfallstelle selbst nicht mehr benötigt, so Rascher. Die Polizeibeamten konnten sich so einigen „Rettungsgassen-Verweigerern“ widmen: Fünf Autofahrer wurden zur Anzeige gebracht, die keine Rettungsgasse gebildet hatten.

Zu einem weiteren Unfall wurden die Helfer der Feuerwehren am Samstagabend auf die A 99 gerufen. Auf der Eschenrieder Spange in Richtung Salzburg war ein 32-jähriger Kia-Fahrer aus München laut Polizei wegen des Spurwechsels eines Autos vor ihm so sehr erschrocken, dass er nach links ins Bankett und ins Schleudern geriet. Das Auto prallte gegen die Leitplanke, überschlug sich und blieb auf der Fahrerseite liegen. „Der Fahrer wurde nach eigenen Angaben nicht verletzt, wurde aber vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht“, so Rascher. Die Feuerwehr Geiselbullach und das THW Dachau räumten die Unfallstelle.

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