Mensch wird geimpft.
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Das Landratsamt bietet einen Sonderimpftag an

Neue Infos über Zweitimpfungen im Landkreis

Gute Nachrichten für alle über 60: Großer Sonderimpftag in Dachau

Das Landratsamt Dachau bietet am Sonntag, 18. April, von 9 bis 15 Uhr allen Landkreisbürgern ab 60 Jahren eine Sonderimpfaktion an – auch ohne vorherige Terminvereinbarung. Zudem gibt es Neuigkeiten über die Zweitimpfungen.

Dachau – Das Landratsamt Dachau bietet gemeinsam mit den Hilfsorganisationen im Landkreis und unterstützt von den beiden Impfzentren am morgigen Sonntag, 18. April, von 9 bis 15 Uhr allen impfberechtigten und impfwilligen Personen ab 60 Jahren und mit Wohnsitz im Landkreis Dachau eine Sonderimpfaktion mit dem Wirkstoff Astrazeneca in der Realschule Dachau an – auch ohne vorherige Terminvereinbarung.

Hilfreich ist – sofern noch nicht geschehen – eine vorherige Registrierung auf dem bayernweiten Impfportal impfzentren.bayern/, so das Landratsamt Dachau. Personen ohne Internet-Zugang können sich aber auch vor Ort registrieren lassen.

Aktuell haben laut Landratsamt bereits über 31 000 Personen und somit über 20 Prozent der Landkreisbevölkerung eine Erstimpfung erhalten (bayernweit 18 Prozent, Deutschland 17,8 Prozent). Ziel ist es, bis zum Abschluss der „Impfturbo-Tage“ am Sonntag über 34 000 Erstimpfungen im Landkreis zu haben.

Auch in der Folgewoche werden erneut mehrere tausend Erstimpfungen angeboten werden. Neben den regulären Impfstoffzuweisungen in Höhe von über 3500 Impfdosen der Hersteller Biontech und Moderna (allerdings für Erst- und Zweitimpfungen) ist es gelungen, nochmals 1000 Erstimpfdosen des Herstellers Astrazeneca für den Landkreis zu sichern. Auf Grundlage der fachlichen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission sowie dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom 13. April hat der für die Impfungen im Landkreis Dachau zuständige Versorgungsarzt Dr. Christian Günzel in Abstimmung mit den lokalen fachlichen und medizinischen Stellen sowie den beiden Impfzentren entschieden, dass für die ab Ende April anstehenden Zweitimpfungen mit Astrazeneca folgendes gilt: Die Zweitimpfung erfolgt, wie beim Erstimpftermin festgelegt, nach neun oder zwölf Wochen. Alle Personen über 60 Jahre erhalten die Zweitimpfung ebenfalls mit dem Impfstoff des Herstellers Astrazeneca.

Allen Personen unter 60 Jahren wird eine Zweitimpfung mit einem Impfstoff des Herstellers Biontech angeboten. Auf ausdrücklichen und schriftlich zu dokumentierenden Wunsch sowie nach ärztlicher Rücksprache kann die Zweitimpfung bei Personen unter 60 Jahren aber auch mit Astrazeneca erfolgen.

„Menschen mit Astrazeneca-Erstimpfung kommen einfach zum gebuchten Zweitimpf-Termin ins Impfzentrum bzw. zur vereinbarten Impfstelle und erhalten dort grundsätzlich eine mRNAZweitimpfung“ stellt Günzel klar. „Die Menschen brauchen nichts weiter zu tun. Alle bereits gebuchten Zweitimpftermine, egal ob nach neun oder zwölf Wochen, behalten ihre Gültigkeit.“

Die Ständige Impfkommission mache in ihrer Empfehlung unter anderem deutlich, dass eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff nach einer Erstimpfung mit Astrazeneca sicher und wirksam sei, so das Landratsamt. Alle betroffenen Personen werden beim (bereits vereinbarten) Termin zur Zweitimpfung entsprechend informiert. Unter 60-Jährige werden im Impfzentrum bei der Zweitimpfung auf einen vorhandenen mRNA-Impfstoff „umgebucht“; bei einem entsprechenden Wunsch und ärztlicher Beratung kann die Zweitimpfung aber auch mit Astrazeneca erfolgen.  

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