Kira wurde totgebissen.

Streit endet wohl vor Gericht

Hündin Kira totgebissen: Das sagt der Anwalt der Gegenseite

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Die Mischlingshündin Kira ist Ende März von einem weißen Hund in Etzenhausen totgebissen worden. Nun meldet sich der Rechtsanwalt der Eigentümerin des weißen Hundes zu Wort.

Dachau – Wie die Familie, der die Hündin Kira gehörte, die Situation darstellt, sei nicht richtig, teilte Rechtsanwalt Florian Holtmann aus München mit. 

Fest steht: Die zehn Jahre alte Kira starb am 31. März nach einer Attacke eines weißen Hundes in Etzenhausen (wir berichteten). Die Dachauerin Jasmina F. (54) war mit Kira an der Amper spazieren, als sie einer Frau mit drei Hunden begegnete. Ab hier gehen die Schilderungen auseinander. Jasmina F. sagt, der weiße Hund sei frei, ohne Halsband und ohne Leine, zu Kira gelaufen, die an der Leine war. Die Besitzerin sei näher gekommen und habe ihrem Hund um den Hals, um ihn wegzuziehen, die beiden anderen Hunde an der Leine bellten. Der weiße Hund habe schließlich zugebissen, immer und immer wieder. 

Der Tierarzt konnte Kira später nicht mehr helfen, sie wurde eingeschläfert. Was bei allem Leid Jasmina F. erschüttert: Die Besitzerin des weißen Hundes habe während und nach dem Angriff kein freundliches Wort an sie gerichtet, „kein Wort der Entschuldigung“.

Rechtswalt Holtmann erklärt: „Die Hündin Kira hat unsere Mandantin mehrfach in den Unterarm und in beide Hände gebissen.“ Dies sei geschehen, als sich seine Mandantin gebückt und versucht habe, die Leinen ihrer Hunde, die sich mit der Leine von Kira verschlungen habe, zu trennen. „Erst nachdem sie mehrfach gebissen wurde, griff ihr Hund ein und wehrte den Angriff ab. Bis zu diesem Zeitpunkt hielt sich der Hund aus der Situation heraus“, schreibt Holtmann. Außerdem weist der Anwalt darauf hin, dass seine Mandantin keine Strafanzeige gestellt habe. „Ich gehe davon aus, dass die Polizei hier ermittelt.“

Möglicherweise wird der Streit um den Tod von Kira vor dem Amtsgericht Dachau landen. Kira wird davon nicht mehr lebendig.

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