Trickbetrüger versuchen es derzeit mit einer neuen Masche.
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Trickbetrüger versuchen es derzeit mit einer neuen Masche.

Call-Center-Betrug

Telefonbetrüger machen Beute

In den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck ist es zu sogenannten Call-Center-Betrügen gekommen. Die Polizei warnt vor der Masche der Betrüger.

Dachau – 13 Fälle von sogenanntem Call-Center-Betrug sind in am Dienstag vor allem im Raum Fürstenfeldbruck, aber auch in Dachau polizeibekannt geworden. In vier Fällen blieb es nicht bei einem Versuch, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord gestern mitteilte. Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor den verschiedenen Maschen der Täter.

In zwei Fällen sind Geschädigte auf falsche Gewinnversprechen der Anrufer hereingefallen. Eine 72 Jahre alte Dachauerin überwies 8400 Euro, ein 22-Jähriger aus Fürstenfeldbruck wurde um 900 Euro gebracht. Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel „Gebühren“ zu bezahlen, kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen oder an Veranstaltungen teilzunehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird. Die vorgetäuschten Szenarien werden von den Gaunern laufend verändert.

Weitere Maschen der Betrüger waren der „falsche Microsoft-Mitarbeiter“, mit der eine Seniorin aus Holzkirchen um mindestens 1100 Euro betrogen wurde, sowie ein „Schockanruf“, nach dem eine 63-Jährige Fürstenfeldbruckerin 25 000 Euro überwies.   dn

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