Kurz vor deutsch-spanischem Champions League-Knaller: Corona-Fälle bestätigt - steht Spiel auf der Kippe?

Kurz vor deutsch-spanischem Champions League-Knaller: Corona-Fälle bestätigt - steht Spiel auf der Kippe?
+
Farblich und musikalisch beeindruckend: Jim Knopf (r.), Lukas, der Lokomotivführer (l.) und Emma (Mitte).

Jugendgruppe am Stadtwald

Ein singender Jim Knopf

Dachau – Jeder kennt sie: Die Geschichte der Lokomotive Emma, ihrem Zugführer Lukas und seinem treuen Freund Jim Knopf. Auf der Dachauer ASV-Bühne wurde das Buch erneut zum Leben erweckt.

Zwei Schaffner schlendern durch die Reihen des ASV-Theaters und kontrollieren die Fahrkarten. „Das ist ihre Eintrittskarte, aber nicht ihre Platzreservierungskarte. Da müssen Sie nachzahlen!“ Franziska Weingärtner und Lara Günzel scheuen sich nicht, ganz unverblümt ihre Zuschauer anzureden. Sie werden das zuckersüße Theaterstück, inszeniert von Daniela Garbe und Alexander Langer, das die Jugendgruppe des Theaters am Stadtwald auf die Bühne gebracht hat, als Erzähler begleiten.

Auf der Bühne angekommen, finden die beiden eine Schachtel, in der ein Buch versteckt liegt: „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer.“ Eines der Lieblingsbücher der Schaffnerin. „Soll ich Euch die Geschichte erzählen?“, fragt sie – und schon öffnet sich der Vorhang zum wundervollen Lummerland.

Die kleine Insel Lummerland, auf der auch Lukas, der Lokomotivführer (Sandro Heidenreich) lebt, bekommt einen neuen Bewohner: Der Postbote liefert ein Päckchen aus, in dem ein kleines Baby liegt. Jim Knopf (Delia Layouni) wird auf der Insel aufgenommen,, wächst heran und schon bald werden er und Lukas die besten Freunde. Als Alfons der Viertel-vor-Zwölfte (Laura Blecher) allerdings beschließt, Emma, die Lokomotive, abzuschaffen, entscheiden sich Lukas und Jim dazu, von der Insel zu verschwinden. Auf ihrer Emma, die sogar als Schiff fungieren kann, erleben sie gemeinsam spannende Abenteuer und lernen sogar den Kaiser von China (Nina Steiner) und seinen Sohn Ping Pong (Robert Ehrt) kennen. Als sie erfahren, dass des Kaisers Tochter, die Prinzessin Li Si entführt wurde, bieten sie kurzerhand Hilfe an. Können sie das Mädchen befreien? Und erfahren sie sogar etwas über Jim Knopfs Herkunft?

Das Bühnenbild wechselt immer wieder seine farbliche Komponente, nimmt den Zuschauer mit auf eine phantastische Reise voller Wunder. Die Jugendgruppe beweist nicht nur gute schauspielerische Fähigkeiten, sondern überzeugt auch mit gesanglichem Talent – denn das Stück könnte man schon fast als ein Musical bezeichnen.

Ebenfalls mitgewirkt haben: Anna-Lena Hachmöller (Frau Waas), Lea Matthes (Herr Ärmel), Simona Betz (Frau Mahlzahn), Lisa Günzel (Oberbonze Pi Pa Po), Katarina Hachmöller (Bonze), Milena Pauli (Wache), Logan Parkes (Nepomuk), Lilly Isbaner (Herr Tur Tur), Sara Blecher (Cowgirl) sowie Lena Hollfelder (Hollandmädchen).

Das Stück der Jugendgruppe des Theaters am Stadtwald gibt es noch ein letztes Mal an Heiligabend um 13 Uhr zu bestaunen.

Regina Peter

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

9,5-Millionen-Euro-Projekt „im Plan“
Im Erweiterungsbau der Grundschule Petershausen muss in den kommenden Wochen noch letzte Hand angelegt werden, aber bis zum Start des neuen Schuljahrs am 8. September …
9,5-Millionen-Euro-Projekt „im Plan“
Abschied nach 27 Jahren Seelsorge in Tandern
Am 31. August geht für Pfarrer Paul Riesinger die Zeit als Seelsorger in der Pfarreiengemeinschaft Tandern zu Ende.
Abschied nach 27 Jahren Seelsorge in Tandern
Fleisch aus der „Genussregion Ampertal“ soll zur Marke werden
Das Metzger-Logo der Innung soll künftig ein „M“ statt ein „F“ zieren. Denn der Begriff Fleischer werde in Bayern nicht verwendet.
Fleisch aus der „Genussregion Ampertal“ soll zur Marke werden
Mehr Vernetzung für Selbsthilfe im Landkreis Dachau
Das Selbsthilfezentrum München hatte in Kooperation mit der Gesundheitsregion Plus Landkreis Dachau im Haus der Begegnung in der Dachauer Altstadt erstmals zum …
Mehr Vernetzung für Selbsthilfe im Landkreis Dachau

Kommentare