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Eines der Katzenkinder: Es ist an Parvovirose erkrankt.

Illegaler Handel mit Katzen

Tierhändlerin verkauft weiter Katzenbabys

Nur zwei Wochen nach einer gemeinsamen Aktion, bei der eine 36-jährige Frau wegen illegalen Tierhandel aufgeflogen war, wurden weitere zwei Katzenwelpen der gleichen Verkäuferin beschlagnahmt.

Landkreis– Die Anzeige zum Verkauf der Tiere war wieder auf Ebay Kleinanzeigen zu finden, wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung erklärt. Mit einer Neuerung: Die Katzen werden jetzt nicht mehr auf dem Parkplatz verkauft, sondern direkt nach Hause zum Käufer gebracht. In der Anzeige steht zwar, dass man die Tiere besichtigen kann, aber nach Kontaktaufnahme mit der Anbieterin will diese die Tiere bringen (gegen zusätzliches Spritgeld).

Diesmal sahen die Katzenkinder laut Landratsamt bis auf eine Verletzung und Flohbefall äußerlich recht passabel aus, wobei geschulte Augen schon diesen etwas kranken Blick in den Augen der Katzen erkannt haben. Das hat auch der später durchgeführte Test bestätigt: Giardien und Parvovirose positiv. Parvovirose, auch „Katzenseuche“ genannt, ist eine hochansteckende lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Die Infektion führt sehr schnell zu massiven Krankheitssymptomen wie hohem Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei Katzenwelpen führt die Virusinfektion trotz bester Versorgung in der Tierklinik oft zum Tod der Tiere. Parvoviren sind für den Menschen nicht ansteckend, anders sieht es mit den Darmparasiten Giardien aus (Zoonose).   

Da relativ sicher ist, dass die Dame zwischenzeitlich wieder Katzenwelpen verkauft hat, appelliert das Landratsamt dringend an die Käufer, mit dem Tier oder den Tieren umgehend einen Tierarzt aufzusuchen. Die Inkubationszeit bei Katzenseuche beträgt ungefähr zwei Wochen. Es gibt einen Schnelltest, der über eine Kotprobe erfolgt. Je eher die erkrankten Tiere behandelt werden, umso größer ist die Chance, dass sie überleben.

In einem generellen Appell an Katzenbesitzer, die sich ein „Zweittier“ zulegen möchten, oder Tierfreunde, die künftig ihr Leben mit einer Katze bereichern möchten, betont das Landratsamt: „Auf keinen Fall auf diesem Wege ein Lebewesen erstehen und letztendlich dubiose Verkäufer zum ,Weitermachen‘ ermuntern!“  

mm

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