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„Magic Maxl“ alias Maximilian Schmalhofer darf auch im Deutschen Theater zaubern.

„Ich mag beides total gerne“

Tolle Bühne für den „Magic Maxl“: Dachauer Zauberlehrling in neuer Rolle

Maximilian Schmalhofer alias „Magic Maxl“, macht sich auf zu neuen Ufern: Im November wird der elfjährige Dachauer im Musical „Der Medicus“ in sieben Vorstellungen die Kinderhauptrolle spielen.

Dachau – „Ich zaubere eigentlich andauernd und überall!“ Demonstrativ greift Maximilian Schmalhofer mitten im Gespräch den auf dem Tisch liegenden Kugelschreiber und hält ihn unter sein rechtes Nasenloch. Mit einem Ruck lässt der Elfjährige den Stift vollständig darin verschwinden und zieht ihn langsam wieder heraus – oder zumindest sie es ganz danach aus. Er schmunzelt. „So einfach geht das.“ 

Erst kürzlich begeisterte der Dachauer – den meisten besser bekannt als „Magic Maxl“ – in der ARD-Sendung „Immer wieder Sonntags“ ein Millionenpublikum. Und schon bald wird der sympathische Elfjährige wieder auf der Bühne stehen – diesmal allerdings nicht als Zauberer, sondern als Schauspieler: Im Musical „Der Medicus“, das im November im Deutschen Theater in München zu sehen sein wird, spielt der Gymnasiast die Kinderhauptrolle. In insgesamt sieben Vorstellungen wird er dort zu sehen sein.

Auch auf der Bühne darf er ein bisschen zaubern

Auf die Frage, welche Musicalszene ihm besonders gefällt, antwortet der Bub: „In einer der letzten Szenen darf ich tatsächlich ein bisschen zaubern. Das ist auch meine Lieblingsszene! Ich hole eine kleine Medizinflasche hinter dem Ohr einer Darstellerin hervor.“ Diese Szene sei aber nicht – wie man meinen könnte – extra für den jungen Zauberlehrling geschrieben worden, sondern von vorneherein so geplant gewesen, erklärt er. „Beim Zaubern muss man ja auch manchmal ein bisschen Schauspielern und umgekehrt. Jedenfalls mag ich beides total gerne!“

Trotzdem: wenn sich „Magic Maxl“ für eines von beidem entscheiden müsste, würde er wohl die Zauberei wählen, sagt er. „Das ist einfach meine allergrößte Leidenschaft.“ Bei dieser Leidenschaft unterstützen ihn auch seine Eltern, Venesa (38) und Michael Schmalhofer (40), wo sie können. „Aber trotzdem achten wir darauf, dass seine schulischen Leistungen nicht unter seinem Traum leiden müssen“, erklärt die Sekretärin. „Aber da müssen wir uns bei Maxl zum Glück bisher keine Sorgen machen“, ergänzt sein Vater und lacht.

Für die Zukunft wünscht sich der Dachauer Bub vor allem eines: „Es kann einfach so weitergehen wie bisher! Mehr will ich mir gar nicht wünschen, denn so ist eigentlich alles ziemlich perfekt.“

Nathalie Neuendorf

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