Vor zwei Jahren besuchte Hans-Jürgen Bäumler zuletzt seine Heimatstadt.
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Vor zwei Jahren besuchte Hans-Jürgen Bäumler zuletzt seine Heimatstadt.   

ÜB-Antrag

Hans-Jürgen-Bäumler-Eishalle in Dachau?

  • Thomas Zimmerly
    vonThomas Zimmerly
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Er war ein Star auf dem Eis - und ist einer der berühmtesten Dachauer: Hans-Jürgen Bäumler. Die neue Dachauer Eishalle soll seinen Namen tragen, schlagen einige Stadträte vor. Bäumler selbst äußert sich jetzt zu diesem Antrag.

Nach langem Ringen hat der Stadtrat beschlossen, auf dem Gelände des ASV Dachau eine neue Eishalle zu errichten (wir haben laufend berichtet). Geht es nach der Überparteilichen Bürgergemeinschaft (ÜB) Dachau, dann soll die neue Dachauer Eishalle den Namen „Hans-Jürgen-Bäumler-Eishalle“ tragen. Die ÜB hat dazu bereits einen Antrag an die Stadt gestellt und ist überzeugt: „Der neuen städtischen Eishalle würde es sehr gut anstehen, den Namen des international bekannten und gebürtigen Dachauer Eiskunstläufers sowie späteren Schauspielers und Moderators zu tragen.“ Die Dachauer Nachrichten haben Bäumler am Freitag in dessen Domizil in der Nähe von Cannes erreicht und vom Begehr der ÜB unterrichtet. Und Bäumler, der vor Kurzem bei guter Gesundheit seinen 78. Geburtstag gefeiert hat, ist schwer beeindruckt: „Das wäre ja fast noch mehr als eine Ehrung. Das berührt mich sehr“, so der zweifache Silbermedaillengewinner bei Olympia im Paarlauf (an der Seite von Marika Kilius). Er habe nie geleugnet, ein Sohn der Stadt zu sein, so Bäumler weiter, und das schon zu Zeiten, als sich die Leute eher zurückhielten, wenn es um ihre Heimatstadt ging. Freilich muss der Stadtrat noch über eine Namensfindung beraten. Derweil sitze er in Frankreich „in entspannter Erwartung“, so Hans-Jürgen Bäumler.

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