Antrag der ÜB-Fraktion

Azubis ins Studentenwohnheim

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Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) möchte das begehrte Studenten-Wohnheim – mit Warteliste – auch anderen jungen Erwachsenen öffnen: nämlich Auszubildenden und Meisterschülern von Dachauer Betrieben. Damit soll auch Dachau als Wirtschaftsstandort unterstützt werden.

Dachau – Eine eigene Wohnung ist für viele Studenten im Großraum München unbezahlbar. Glücklich ist da natürlich der, der ein Apartment in einem Studentenwohnheim bekommt.

Die Stadt Dachau betreibt seit einiger Zeit in der ehemaligen Postschule am Moorbad ein Wohnheim. 45 Ein-Zimmer-Apartments, verteilt auf drei Etagen und preislich zwischen 199 und 249 Euro Monatsmiete gelegen, stehen dabei zur Verfügung. Für die Zimmer bewerben kann sich jeder Studierende, einzige Bedingung ist eine Immatrikulationsbescheinigung. Hendrik Röttgermann, Geschäftsführer der Stadtbau Dachau GmbH, die im Auftrag der Stadt das Wohnheim verwaltet, betont: „Die Bewerber müssen gar nicht zwingend aus Dachau kommen. Wir haben sogar internationale Studenten bei uns.“

Klar, dass die Wohnheimzimmer angesichts des angespannten Immobilienmarkts begehrt sind: „Wir haben eine Warteliste, die sich auch ohne Werbung zu jedem Semester-Wechsel füllt“, erklärt Röttgermann. Leerstand dagegen „hatten wir noch nie“! Selbst die für ein Wohnheim vergleichsweise hohen Anforderungen an die Studenten – die maximale Mietdauer umfasst die Regelstudienzeit plus lediglich ein Semester – schreckt die Studierenden scheinbar nicht ab; zu gut ist die zentrale Lage in Dachau, nahe dem S-Bahnhof und der Münchner Straße.

Die Überparteiliche Bürgergemeinschaft Dachau (ÜB) möchte das begehrte Wohnheim nun dennoch auch anderen jungen Erwachsenen öffnen: nämlich Auszubildenden und Meisterschülern von Dachauer Betrieben. In einem Antrag an den Stadtrat begründet ÜB-Stadtrat Peter Gampenrieder dies so: „Von allen Ebenen der Politik wird regelmäßig betont, wie wichtig es sei, Ausbildung und Studium gleichermaßen zu fördern. In diesem Zuge verwundert es, dass das Studentenwohnheim Dachau bislang nur Studenten offensteht und dort keine Auszubildenden beziehungsweise Meisterschüler untergebracht werden.“ Den Antrag versteht die ÜB damit auch als „Unterstützung für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Dachau“.    zip

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