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Alle Zeichen stehen auf Fusion: die Fahnen am Sparkassenplatz in Dachau.

Verwaltungsrat der Sparkasse Dachau einstimmig dafür

Die Fusion der Sparkassen rückt näher

Die geplante Fusion der Sparkassen Dachau, Fürstenfeldbruck und Landsberg-Dießen rückt immer näher. Neben dem Verwaltungsrat der Dachauer Sparkasse haben sich jetzt auch die Kreistage der Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck für den Zusammenschluss der bisher selbstständigen Sparkassen ausgesprochen – mit großer Mehrheit.

Dachau – In seiner Sitzung in der vergangenen Woche hat sich der Verwaltungsrat der Dachauer Sparkasse einstimmig für die Fusion der Sparkassen ausgesprochen. Dies teilte Landrat Stefan Löwl als Vorsitzender des Verwaltungsrates den Dachauer Nachrichten mit.

Im nicht-öffentlichen Teil der Kreistagssitzung habe der Kreistag des Landkreises Dachau seinen Vertretern für die Zweckverbandsversammlung der Sparkasse Dachau die Weisung erteilt, der Fusion zuzustimmen. Ein formaler Beschluss des Kreistags für die Fusion ist nicht erforderlich, da die Sparkasse Dachau aufnehmende Sparkasse bei der Fusion sein solle. Die Erteilung der Weisung erfolgte, so Löwl, „mit großer, deutlicher Mehrheit“.

Auch der Kreistag des Landkreises Fürstenfeldbruck hat inzwischen für die Fusion gestimmt. In öffentlicher Sitzung sprachen sich 37 Mitglieder dafür, 25 dagegen aus.

Landrat Stefan Löwl zeigte sich „erleichtert“ über die positiven Voten zur Fusion von Dachaus Verwaltungsrat und Kreistag. Die Gremien haben laut Löwl die wirtschaftliche Notwendigkeit der Fusion anerkannt. Jetzt sei der Zeitpunkt, an dem Dachau noch aktiv agieren könne, eine weiterhin eigenständige Dachauer Sparkasse könnte in Zukunft größere Probleme bekommen. Im nächsten Schritt seien aus Dachauer Sicht die weiteren Träger der Dachauer Sparkasse, die Stadt Dachau und die Marktgemeinden Altomünster und Indersdorf, gefragt.

Für Löwl ist die Frage der zukünftigen Verteilung der Gewerbesteuern zwischen den Städten Dachau, Fürstenfeldbruck und Landsberg „Hauptknackpunkt“ beim Zustandekommen der Fusion. Dass sich die drei Städte in Verhandlungen auf einen Verteilungsschlüssel vertraglich einigen werden, sei eine Bedingung des ausgehandelten Fusionsvertrags.

Durch seine Zustimmung zur Fusion als Mitglied des Verwaltungsrates der Sparkasse hat Oberbürgermeister Florian Hartmann zumindest schon signalisiert, dass er der Fusion nicht grundsätzlich ablehnend gegenübersteht. Die Zweckverbandsversammlung, die final über die Fusion aus Dachauer Sicht beschließt, soll im Juni tagen.

Bernhard Hirsch

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