Der süße Nachwuchs: (von links) Vinzent, Arvid, Linnéa-Charlotte und Tobias Florian.
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Der süße Nachwuchs: (von links) Vinzent, Arvid, Linnéa-Charlotte und Tobias Florian.

Vier Babys in acht Minuten

Dachau - Eine derart stressige Nacht haben Ärzte, Hebammen und Schwestern des Klinikums Dachau noch nie erlebt. Innerhalb von nur acht Minuten kamen vier Babys auf die Welt.

Zunächst machte Vinzent um 1.10 Uhr den ersten Schrei, dann ging es Schlag auf Schlag. Um 1.11 Uhr hieß es: gestatten Linnéa-Charlotta. Um 1.12 Uhr war Tobias Florian nicht mehr zu bremsen. „Nachzügler“ war schließlich Arvid – er ließ sich doch glatt bis 1.18 Uhr Zeit.

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Die drei Buben und das Mädchen sind alle gesund und munter. Nur bei Vinzents Mama Verena Staudt machten die Ärzte einen Kaiserschnitt. Simone Brockmann (Linnéa-Charlotta), Sabrina Grauer (Tobias) und Mandy Stegner (Arvid) brachten ihre Kleinen auf natürlichem Wege auf die Welt. Nachdem die Ärzte endgültig grünes Licht gaben, stand dem Gang an die Öffentlichkeit nichts mehr im Weg.

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Das Team der Geburtshelfer von Chefärztin Prof. Gerlinde Mebus ist restlos glücklich, dass alles so gut geklappt hat. Die Aufregung in jener Nacht war natürlich groß. Mediziner und Hebammen sausten nur so durch die Kreißsäle im zweiten Stock des Krankenhauses.

„So etwas habe ich in meiner über 25-jährigen Tätigkeit als Geburtshelfer noch nicht erlebt“, erzählt Dr. Dietrich Holzberg, der als Oberarzt in dieser Nacht Dienst hatte. Gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Charlotte Bothmann und Dr. Martin Desaler und den Hebammen Angelika Schneider, Jacqueline Krüth und Anneliese Gareis sowie der Kinderärztin Dr. Viola Koncz hatte Holzberg die Lage aber fest im Griff. „Wir sind ein eingespieltes Team“, so Dr. Holzberg.

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Bis zur nächsten Geburt verging dann etwas mehr Zeit: Um 5.50 Uhr konnte der nächste kleine Erdenbürger begrüßt werden. Danach ging diese Nacht der schnellen Kinder für die Geburtshelfer zu Ende.

Das muntere Quartett wird die Klinik bald verlassen. Vinzent wird mit seiner Familie in Unterweilbach wohnen, Linnéa-Charlottas Wiege steht in Indersdorf, Tobias Florian wird im Maxi-Cosi nach München chauffiert, und Arvids Bettchen steht in Deutenhausen.

Thomas Zimmerly

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