Zwei Besucher deuten auf ein Kunstwerk an einer Wand.
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Großes Interesse zeigten die Besucher an den Werken Klaus Eberleins. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Christian Felix Benning.

Signal für Dachaus Kultur

Volksbank eröffnet mit 100 Gästen Ausstellung von Künstler Klaus Eberlein

Der Künstler Klaus Eberlein stellt momentan in der Volksbank in der Dachauer Altstadt aus. Zur Eröffnung kamen 100 Kunstfreunde. Die Plätze waren schnell ausgebucht.

Dachau – Die 100 Plätze für die Ausstellungseröffnung vergangene Woche in der Volksbank waren innerhalb von nur drei Tagen ausgebucht. Viele weitere Kunstfreunde müssen nun die Zeit bis zum 30. September nutzen, um die Ausstellung „Unterwegs und Anderswo“ in der Altstadt-Filiale mit Werken von Künstler Klaus Eberlein zu sehen.

„Die Entscheidung, eine Eröffnung mit Gästen zu machen, ist uns nicht leicht gefallen“, gibt Volksbank-Vorstand Karl-Heinz Hempel vor den 100 Besuchern mit Maske und Abstand zu. Doch der Kulturbetrieb sei wichtig für die Menschen und die Bank habe bewusst ein Zeichen setzen wollen, dass Kunst auch mit den nötigen Einschränkungen möglich sei. So sei er froh, dass das Interesse der Kunstfreunde an der Reihe „Bank und Kunst“ weiter groß sei.

Oberbürgermeister Florian Hartmann dankte der Bank, dass sie mit ihrem Beitrag zur Wiederbelebung der Kultur in Dachau beitrage. „Künstler sind besonders betroffen von der Pandemie, diese Ausstellung ist ein wichtiges Signal für Dachau“, sagt er. Den Künstler Eberlein nannte Hartmann als einen „der bedeutendsten Künstler der Stadt“, der bereits 1968 in die KVD eintrat und den Verein zehn Jahre als Vorstand mitgestaltete. Vor allem als Illustrator unzähliger Bücher hat er sich einen Namen gemacht.

Kuratorin Bärbel Schäfer führte die Gäste schließlich in die Kunst Eberleins ein, die vor allem Beziehungen und Reisen zum Thema hat. „In seinem über 60-jährigen Wirken entstanden mehrere 1000 Werke, wo fängt man da an und wo hört man auf?“ leitete sie ein. Sie setzte für die Ausstellung deshalb den Schwerpunkt auf Grafiken, Terrakotta-Skulpturen und Glasobjekte. Vor allem zeichne Eberlein seine „Fantasie, der Witz und die Lust am Erzählen“ aus. Für seine Werke erfinde er eigene Geschichten. Inspiriert werde er vom Alltag, seinen Mitmenschen und Reisen.

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