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Bereit für das große „Pirate Adventure“: OB Florian Hartmann, Volksfestreferent Robert Gasteiger und Organisator Klaus Mader (von links).

Volksfestrundgang

Dachauer Volksfest: Auf zu neuen Abenteuern!

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Das an diesem Samstag beginnende Volksfest Dachau hat schon Tage zuvor für Schlagzeilen gesorgt: wegen der Glückshafen-Posse. Diese war auch beim Rundgang am Freitag Thema Nummer eins.

Dachau – Der traditionelle Vor-Volksfestrundgang mit Oberbürgermeister und Volksfestreferent stand dieses Jahr ganz im Zeichen des Glückshafens beziehungsweise des Loskauf-Verbots für Minderjährige. Kaum eine Station im Rundgang kam ohne einen Seitenhieb auf die Posse aus.

Beispiel: Die diesjährige Geisterbahn namens „Pirate Adventure“. Der Nutzer wird dabei sieben Minuten lang durch vier verschiedene Kammern geführt mit dem Ziel, am Ende einen Goldschatz zu finden. Leider, verrät der Geisterbahn-Betreiber, wird keiner der Fahrgäste den Schatz bekommen. Alternativ, so Oberbürgermeister Florian Hartmann, könnten die Goldjäger aber doch einfach zum Glückshafen, „sofern sie alt genug dafür sind“.

Eine weitere Neuheit auf dem Volksfest heuer ist der „XXL Höhenrausch“. Eine Altersbeschränkung – wie am Glückshafen – gibt es dort nicht, dafür eine Größenbeschränkung: Mindestens 1,40 Meter muss man groß sein, wenn man sich in das 40 Meter hohe Ungetüm, das einen Ausschlag von 47 Metern hat, traut.

Ebenfalls neu ist das „Kick down“, ein Fahrgeschäft, das drei Bewegungsabläufe vereint und so wild ist, dass dem OB schon „beim Vorlesen schlecht“ wurde.

Wenn die kleinen Kinder angesichts der tollen Preise am Glückshafen gar nicht mehr aufhören wollen zu losen, gibt es für die Eltern und Großeltern heuer eine einfache Möglichkeit, ihre Bargeldreserven aufzufüllen. Neben dem Haus der Erwachsenenbildung steht in diesem Jahr ein Bankautomat. Mit dem Handy zu bezahlen ist trotz Wlan im großen Festzelt noch nicht möglich, „auf dem Volksfest wird weiterhin nur bar bezahlt“, so OB.

Altbewährtes gibt es aber auch weiterhin auf dem Volksfest, etwa das „Breakdance“-Fahrgeschäft und das Riesenrad. Von dort droben, so Hartmann, hat man eine wundervolle Aussicht über Dachau, „bis in mein Büro“. Allerdings gab er zu, dort „in den nächsten Tagen nicht oft“ anzutreffen zu sein.

Volksfestreferent und Ampertaler-Mitglied Robert Gasteiger, der im vergangenen Jahr den Aufstand gegen das Trachtenmesser-Verbot mit initiiert hatte, freut sich ebenfalls schon aufs diesjährige Volksfest. Dass die Trachtler ihre Messer nun zumindest am heutigen Eröffnungstag tragen dürfen, „war ja das Mindeste, was wir damals erreichen wollten“.

Übrigens sind nicht nur die Dachauer selbst schon voller Vorfreude aufs Volksfest: Auch die internationalen Freunde aus Fondi und Léognan reisten wieder an, um in den kommenden Tagen den Dachauer way of life zu genießen. 

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