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Es rührt sich was hinter den Lamellenvorhängen. In der ehemaligen Metzgerei Gasteiger in der Altstadt wird im Januar ein Imbiss eröffnet.

Volksfestwirt Ewald Zechner stellt neues Konzept vor

Imbiss zieht in Metzgerei Gasteiger ein

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Vor eineinhalb Jahren hat die Metzgerei Gasteiger in der Altstadt geschlossen. Der Aufschrei war groß – doch mittlerweile gibt es ein neues Konzept für die Räumlichkeiten: Volksfestwirt und gebürtiger Kärntner Ewald Zechner eröffnet ab Januar.

Dachau– Für viele Leberkässemmel-Fans war es ein großer Schock, als die Metzgerei Gasteiger in der Altstadt vor eineinhalb Jahren geschlossen hat. Doch nun gibt es ein wenig Hoffnung: Volksfestwirt Ewald Zechner (41) übernimmt die Räumlichkeiten. Ab kommenden Januar soll darin ein Imbiss mit bayerischen und kärntnerischen Schmankerln entstehen.

Seit über einem Jahr ist Zechner deshalb schon in Verhandlungen mit der Familie Gasteiger. Er erzählt: „Frau Gasteiger senior war sehr begeistert, dass es weitergeht.“ Eine Metzgerei wird aus dem Laden zwar nicht mehr, aber: „Ein Imbiss – das ist wohl schon der Schwerpunkt.“ Und ein Stück Gasteiger-Tradition wird er weiterführen: Neben vier Mittagsgerichten und einem wechselnden Pastateller gibt es auch Leberkäs- und Schnitzelsemmeln – zum Genießen am Stehtisch.

Dafür teilt der Wirt des großen Volksfestzelts und des Gasthauses Liegsalz in Pellheim die Räumlichkeiten auf: Auf der einen Seite baut er Stehtische mit Barhockern auf, auf der anderen Seite gibt es ein Ladengeschäft mit bayerischen und österreichischen Schmankerln. Denn Zechner kommt ursprünglich aus Kärnten. „Da gibt es zum Beispiel Jauntaler Salami, österreichischen Wein und Trauntaler Schinken“, so Zechner, der überzeugt ist: „Was dem Kärtner gut schmeckt, das schmeckt auch dem Dachauer.“ Außerdem sei Dachau bereits mit Kärnten verbunden – durch die Partnerstadt in Klagenfurt.

Bayerisch wird es in seinem Imbiss trotzdem: Vormittags ab 7 und bis 15 Uhr gibt es Brotzeiten oder einen Frühschoppen mit Weißwurst und Wienern. Wer die Wurstwaren herstellt, ist noch unklar: „Wir sind derzeit noch auf der Suche nach einem Metzger aus der Region.

Bis zum Eröffnungstermin bleibt noch viel Arbeit, sagt Ewald Zechner, denn: „Wir werden von der alten Einrichtung so ziemlich alles herausnehmen, es soll alles heller und moderner werden.“ Der ursprüngliche Metzgerei-Name soll aber Teil von Zechners Imbiss werden: „Der Name Gasteiger soll schon drinbleiben.“ Derzeit stehe der Name „Zum Gasteiger – Schmankerl aus Bayern und Österreich“ hoch im Kurs für seinen Imbiss.

Zechner: „Wir hoffen, dass wir in der dritten Kalenderwoche im Januar eröffnen können.“ Und damit geht es mit der Leberkäs-Tradition in der Altstadt doch noch weiter – wenn auch anders. Zechner wird damit dreifacher Wirt im Landkreis. Wird’s ihm nicht zu stressig? „Nein, das Volksfest wird ja von Jahr zu Jahr weniger zeitintensiv“, sagt er. Denn mittlerweile kenne er die Zuständigen für die Beleuchtung oder den Zeltaufbau. „Und wenn ich ein Catering vom Gasthaus habe, kann ich das Kochen in die Altstadt verlagern.“

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