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Gemeinsam mitfiebern kann man überall im Landkreis bei der Fußball-WM.

Public Viewing zur Fußball-WM

Gemeinsam mitfiebern

Auf einer Großbildleinwand im Naturbad Vierkirchen, im Festzelt am Siedlerfest in Karlsfeld, in Biergärten in Dachau: Es gibt viele Möglichkeiten, bei der Fußballweltmeisterschaft mitzufiebern. 

Landkreis– Am Donnerstagabend ist es endlich wieder so weit – die Fußball-WM in Russland erlebt ihren Anstoß, und viele Fans rund um den Globus werden von einer Euphorie erfasst, die ihresgleichen sucht. Und wo lässt sich das Fußballfest besser zelebrieren als in Gesellschaft von Gleichgesinnten?

Obwohl die öffentliche Übertragung von Fußball-Turnieren längst für viele Fans Tradition hat, veranstalten die meisten Gemeinden im Landkreis keine Public Viewings. An deren Stelle legen sich dafür die Wirte und Vereine ordentlich ins Zeug, um für eine gemeinschaftliche „WMforie“ zu sorgen.

Das Naturbad Vierkirchen beispielsweise wird alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft auf einer Großbildleinwand übertragen. Die weiteren Partien werden auf Anfrage ebenfalls gezeigt. Allerdings ist es hier nicht möglich, direkt mit dem Auto zum Naturbad zu fahren. Die Fans müssen auf das Rad umsteigen oder zu Fuß kommen.

Das Barwerk Altomünster fokussiert sich ebenfalls auf die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Während der regulären Öffnungszeiten des Lokales, von Donnerstag bis Samstag, werden, auf Wunsch der Gäste, auch die restlichen Spiele übertragen.  

Ebenfalls die Spiele mit deutscher Beteiligung gibt es im Festzelt auf den Siedlerfest in Karlsfeld zu sehen, zudem werden natürlich Halbfinale und Finale gezeigt.

Im Garten des Zieglerbräu Dachau kann man bei allen Partien mitfiebern. Bei Schlechtwetter gibt es die Möglichkeit, in die Gaststube auszuweichen. Das Gleiche gilt für den Seegarten in Karlsfeld, wo der Betreiber mit einen großen Andrang der Fußballfans rechnet.

Ebenso in Karlsfeld öffnet das Café Leonhard seine Pforten für alle Fußballbegeisterten, während der TSV Dachau 1865 die Spielübertragung in der Vereinsgaststätte vor allem für seine Mitglieder ausrichtet.

Auch in der Amperlust und in der Lok Dachau, der früheren Lokalbahn, kommen die Fans beim Public Viewing auf ihre Kosten.

Wer die Fußballspiele zu Hause mit Freunden anschaut, muss sich an die Vorschriften halten, wie die Polizei mitteilte. Und die besagen, dass ab 22 Uhr Nachtruhe geboten sein muss. Dann sollte der Lärmpegel so niedrig wie möglich gehalten werden, um den Nachbarn einen ungestörten Schlaf zu ermöglichen. Sonst kann man sich eine Anzeige wegen Ruhestörung holen, denn es gilt: Während der WM gibt es keine Sonderregelungen.

Auch Autocorsos, mit denen gerne Siege zelebriert werden, sind laut Polizei illegal. Kommt es dabei zu Ausschreitungen, beispielsweise wenn Feuerwerkskörper und Flaschen geworfen oder bengalische Feuer entzündet werden, müssen die Beteiligten im Anschluss an die Weltmeisterschaft noch mit einem gerichtlichem Nachspiel rechnen.

cl

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