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Wahl der "Miss Germany 2018": Sarah Zahn (r.) landete auf Platz drei.

Sarah Zahn und Jennifer Giugliano

Münchnerin und Dachauerin bei Miss-Germany-Wahl: „Weniger zickig als Germany’s Next Topmodel“

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Eine Dachauerin wurde bei der Miss-Germany-Wahl zur drittschönsten Frau im Lande gewählt. Mit ihrem Lebensmotto erntete Sarah Zahn Applaus. Auch eine Anwärterin zum tz-Wiesnmadl 2016 war am Start.

„Mäuschen, du warst wundervoll“, sagt Barbara Zahn und nimmt Tochter Sarah (21) stolz in den Arm. Recht hat die Mama: Denn Sarah Zahn ist Dritte bei der Wahl zur Miss Germany geworden - Bronze geht damit an eine Dachauerin! Genau 22 Schönheiten waren beim Finale im Europapark Rust dabei. Darunter auch Jennifer Giugliano (23), die Zweitplatzierte beim tz-Wiesnmadl 2016 und Miss Süddeutschland (tz berichtete)

Und schon weit vor der Entscheidung zeichnete sich etwas Großes ab. Sarah Zahn stand im Abendkleid auf der Europapark-Bühne, erzählte von Werten und das Publikum jubelte. „Man ist perfekt, wie man ist“, sagte die junge Erzieherin und lächelte in den Saal. „Und trotz aller Konkurrenz muss man die anderen immer achten. Das ist mein Lebensmotto.“ Das Publikum, über 1000 saßen in der Arena, applaudierte auffällig laut. „Es macht mir unfassbar viel Spaß“, sagte Sarah mit der Startnummer 14, „es ist ein unglaublich schöner Abend.“ 

In den Kosmos der Miss-Wahlen ist die 1,75 Meter große Schönheit zufällig geraten. In Tegernsee hatte sie bei einem Wettbewerb mitgemacht, dann in Ingolstadt. Hobbymäßig ging’s immer weiter, sie ergatterte den Titel Miss Bayern und landete damit im Finale der schönsten Frauen Deutschlands. Am Ende schaffte sie den 3. Platz. Den Titel holt sich

Studentin Anahita Rehbein

, bis dahin Miss Baden-Württemberg. 

„Jetzt freue ich mich erst mal auf daheim in Giesing“

Sie machte eine super Figur im lila-blauen Badeanzug - doch leider hat es bei der Münchnerin Jennifer Giugliano (23) nicht für einen Titel gereicht. Die tz sprach mit ihr: 

Wahl der "Miss Germany 2018": Die Münchnerin Jennifer Giugliano machte auch im Badeanzug eine gute Figur.

Frau Giugliano, erst das tz-Wiesnmadl-Finale, nun gehörten Sie zu den Miss-Germany-Finalisten. Toller Aufstieg... 

Jennifer Giugliano: Beim Wiesnmadl habe ich zum allerersten Mal Bühnenluft geschnuppert. Das war eine unglaubliche Erfahrung, die mir enorm hilft. An den grandiosen Jubel damals bei der Publikumsabstimmung erinnere ich mich immer noch. Das war der Ansporn. 

Wie erlebten Sie den Miss-Germany-Wettbewerb? 

Giugliano: Ehrlich gesagt sehr entspannt, gerade was das Verhältnis zu den anderen Mädchen angeht. Da gab es von Anfang an viel Sympathien. Natürlich mag jede gewinnen, aber es geht weit weniger zickig zu als bei Germany’s Next Topmodel zum Beispiel. 

Wie geht’s jetzt für Sie weiter? 

Giugliano: Ich habe Freude an den Wettbewerben gefunden, sie sind ein schöner Ausgleich zu meinem Job als Erzieherin in einer Krippe. Mit einer Modelkarriere wird’s aber nichts - mir fehlen fünf Zentimeter und ohne die richtige Körpergröße geht nichts. Jetzt freue ich mich erst mal auf daheim in Giesing - in Jogginghose und Pulli auf der Couch.

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Sebastian Dorn

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