Die fünfte Jahreszeit ist gestartet: Beim Aufzug zur Festwiese präsentierten sich viele Gruppen. 
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Die schönsten Fotos zum Volksfestauftakt

O‘zapft is beim Dachauer Volksfest!

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Die fünfte Jahreszeit in Dachau hat begonnen: Bürgermeister Florian Hartmann hat das Volksfest eröffnet. Der Aufzug zur Festwiese war voller Abschiede und Neubeginne. Für besondere Spannung sorgte das Wetter – zum Glück gab es ein Happy End.

Die Wetterkerze hat doch etwas genutzt. Volksfestreferent Robert Gasteiger war extra zur Wallfahrtskirche Maria Thalheim gepilgert, um eine Kerze zu stiften und für gutes Wetter zum Volksfestauftakt zu bitten. Und dann das: Wolken und Regen am Morgen des Volksfesteinzuges. 

Doch eine Absage des beliebten Aufzugs zur Festwiese kam nicht infrage, da waren sich die Verantwortlichen sofort einig. „Die Tradition muss man bewahren, da darf man nichts verändern“, fand Günter Dietz, einer der Organisatoren des Zuges. Und überhaupt: Die Dachauer sind ja nicht aus Zucker. 

Die Trachtler, Musiker, Malweiber, Schützen, Jäger, Gäste aus Fondi, Léognan und Oswiecim und viele weitere Teilnehmer, die sich zur Aufstellung am Rathaus einfanden, ließen sich jedenfalls vom Regen die Laune nicht verderben. „Wir haben ja einen Hut“, sagte Georg Wittmann, der bei den Ampertalern in Dachauer Tracht mitging. Schon zum siebten Mal war der Zwölfjährige beim Umzug dabei. „Es macht Spaß und ich finde die Tracht schön“, erklärte er. Außerdem ist Georg ein großer Volksfestfan: „Ich bin fast jeden Tag dort.“ Vor allem auf die Fahrgeschäfte und die Schießstände freut er sich. Georg war mit seinem Vater beim Aufzug, der bei den Dachauer Jägern mitmarschierte. 

Die Gruppe nahm nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder an dem Zug teil. Viele der Jäger hatten ihre Hunde mitgebracht, manche trugen auch Jagdvögel auf dem Arm. Einen stattlichen Steinadler hatte Wolfgang Schreyer dabei. Schorschi ist 13 Jahre alt und hat eine Flügelspannweite von zwei Metern. „Aber er lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen“, betonte Wolfgang Schreyer. „Weder von der Musik noch von den Pferden und den Kutschen.“ 

Starke Nerven brauchte auch Barnabas. Der 1,82 große Wallach ging zum ersten Mal dem Einzug voran. Sabrina Schmidt, die neue Vorreiterin, hatte ihn fesch geschmückt. „Er ist heute ganz brav“, berichtete sie kurz bevor es los ging. Inzwischen hatten sich alle Teilnehmer aufgestellt – und dann passierte das, worauf jeder gehofft, womit aber keiner mehr gerechnet hatte: Der Regen hörte auf. Die Schirme konnten geschlossen und die Vereinsfahnen aus ihren Schutzhüllen genommen und kräftig geschwenkt werden. Gasteigers Wetterkerze sei dank.

„Schlog ei“, befahl Rainer Hernek, Dirigent der Ludwig-Thoma-Musikanten, seinem Schlagzeuger – und die Musik starte und der Zug marschierte ab. Viele Besucher hatten sich am Straßenrand versammelt, um die fesch herausgeputzten Fußgruppen und Kutschen zu bewundern. Ganz am Ende fuhr traditionell der Wagen der Schausteller. Von dort aus winkte ein besonderer Gast und warf Süßigkeiten und Freichips herab: Volksfest-Organisator Klaus Mader. Für Mader ist es nach 22 Jahren das letzte Volksfest, weil er in den Ruhestand gehen wird. Kommendes Jahr übernimmt Andrea Löffler die Organisation. Sie hilft heuer schon mit und war beim Aufzug „schon ein bisschen aufgeregt“, wie sie gestand.

Klaus Mader dagegen war wehmütig. „Wenn man etwas aufhört, sehnt man es zuerst herbei. Aber wenn es dann wirklich so weit ist, ist es doch schade“ erklärte er. Für ihn steht fest: Auch nächstes Jahr wird er beim Einzug dabei sein, dann als Zuschauer. „Dann kann ich ihn einfach genießen und unbesorgt anschauen, ohne eine Verantwortung zu haben“, freut er sich. Für seinen Abschied hatte sich der 63-Jährige extra den Platz am letzten Wagen des Zuges ausgesucht. „Da kann man von hinten gut beobachten, wie sich die Leute um den Zug scharren.“ Es hat sich gelohnt: „Wunderschön war es“, berichtete Mader, nachdem der Zug vorbei war. Für ihn ging es danach gleich in den Glückshafen: Die ersten Gäste wollten Lose kaufen und die ersten Zugteilnehmer ihre Marken abholen, da musste Mader natürlich vor Ort sein. 

Währenddessen standen im großen Zelt die Trachtler Spalier und klopften mit ihren Holzstecken. Die Ehrengäste schritten ein, dann war es endlich so weit: Oberbürgermeister Florian Hartmann zapfte das erste Fass Bier an. Inzwischen ist er schon sehr routiniert: Es spritze ein bisschen – und schon nach zwei Schlägen floss das Bier. Die Ludwig-Thoma-Musikanten spielten das erste Prosit und die Gäste stoßen auf eine schöne und friedliche Dachauer Wiesn an.

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